Schulpsychologen haben mehr Kriseneinsätze

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Wiesbaden- Die Experten des hessischen Schulpsychologischen Kriseninterventionsteams sind vergangenes Jahr deutlich häufiger im Einsatz gewesen als noch 2016.

Das geht aus einer Antwort des Kultusministeriums auf eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion in Wiesbaden hervor. Demnach sind die extra qualifizierten Schulpsychologen 2019 in 132 Fällen für eine psychosoziale Betreuung an eine Schule gerufen worden. Drei Jahre zuvor waren es noch 100 Einsätze gewesen.

Ein Kriseninterventionsteam kommt beispielsweise dann zum Einsatz, wenn es in der Schulgemeinde einen Suizid gab oder wenn ein Elternteil eines Schülers oder einer Schülerin gestorben ist. Die Psychologen stehen Schülern und Lehrern auch nach Gewalttaten innerhalb oder außerhalb der Schulen zur Seite. dpa

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