Schülerin scheitert mit Antrag zu Mindestabstand

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Kassel- Der Unterricht in hessischen Schulen ohne Mindestabstand in den Klassenzimmern darf wie geplant am Montag beginnen. Das entschied der Hessische Verwaltungsgerichtshof in einem Eilverfahren (Az: 8 B 1912/20.N).. Geklagt hatte eine Schülerin aus Frankfurt. Sie argumentierte dem Gericht zufolge damit, dass die vorgesehenen Corona-Regelungen in den Schulen zu einem höheren Ansteckungsrisiko führten. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb im Klassenraum andere Abstandsregeln gälten als in fast allen Bereichen des täglichen Lebens.

Die Schülerin hatte sich noch gegen eine frühere Regelung in einer Verordnung des Landes zur Corona-Bekämpfung gewehrt - demnach war es den Schulen überlassen, eine Maskenpflicht außerhalb des Unterrichts zu verfügen.

Die Richter verwarfen ihren Eilantrag. Denn die angeordnete Abstandsregelung in Hessen gelte für den öffentlichen Raum, zu dem die Klassenräume aber nicht zählten. Der Beschluss des Gerichts ist unanfechtbar. dpa

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