Schnäppchenjäger, singende Hühner und Soldatenbräute

Hüttenberg (jow). Auch in Rechtenbach kamen die Freunde der »fünften Jahreszeit« und des karnevalistischen Frohsinns voll auf ihre Kosten. Wieder hatte der Gesangverein »Harmonie« die Organisation für die Faschingsveranstaltung übernommen, und bei den Verantwortlichen um den Vereinsvorsitzenden Rolf Th. Viehmann lag sie in bewährten Händen. Ein kleines aber feines Programm hatten die rund 30 Beteiligten auf die Beine gestellt - und strapazierten damit die Lachmuskeln der 150 Besucher.

Hüttenberg (jow). Auch in Rechtenbach kamen die Freunde der »fünften Jahreszeit« und des karnevalistischen Frohsinns voll auf ihre Kosten. Wieder hatte der Gesangverein »Harmonie« die Organisation für die Faschingsveranstaltung übernommen, und bei den Verantwortlichen um den Vereinsvorsitzenden Rolf Th. Viehmann lag sie in bewährten Händen. Ein kleines aber feines Programm hatten die rund 30 Beteiligten auf die Beine gestellt - und strapazierten damit die Lachmuskeln der 150 Besucher.

Nach der Begrüßung durch die beiden Moderatoren Rainer Strack und Christof Heller, die mit ihren kurzweiligen Dialogen auch durch das Programm führten, traten Marvin »Marv« Amman und Kevin »Kev« Kuhl in Erscheinung. Die beiden Nachwuchskarnevalisten legten ihre Sicht der Dinge dar, als sie über »Soldatenbräute« berichteten. Nicht einfach waren für sie die Aufnahmebedingungen, um als »Frau« zur Bundeswehr zu gelangen.

Von den Tücken und den Vorzügen des Landlebens wusste »Bauer Paddy« alias Patrick Wallendorf mit seinen »singenden Hühnern« in melodischer Form zu berichten. Als Sänger traten dabei Oliver Kinzenbach, Kevin Kuhl, Max Amman, Waldemar Derr, Maxi Reinl, Benni Heinz und Yannick Scherer in Erscheinung. Und auch wenn nicht jeder Ton saß, die Inhalte stimmten. Strapaziert wurden die Lachmuskeln dann erneut, als Betina Rink und Simone Paliga ihre Erlebnisse aus der Reitschule »Gut sitz« zum Besten gaben. Die Suche nach einem geeigneten Mann stellte sich als gar nicht so einfach heraus.

Zwischendurch gab es immer wieder Schunkelrunden mit dem Alleinunterhalter. Den zweiten Teil des Abends eröffneten die Gastgeber selbst mit einer Gesangseinlage. Musikalisch vertont wurden dabei nicht nur Hüttenberger Lokalereignisse, sondern auch die globalen Entwicklungen.

Anschließend stieg Rainer Strack in die Bütt. Als »Schnäppchenjäger« wusste er genau, welche guten Seiten die Finanzkrise hat. Ein eigens für Rechtenbach gedichtetes Lied brachte anschließend das Bauwagenteam unter seiner Leitung dar. Hierbei hatte Rainer Strack die gesangliche Leitung und war auch für den Liedtext verantwortlich. Zum Abschluss bildete das Männerballett den optischen Höhepunkt des Abends. Dass die Blauröcke nicht nur in Feuerwehruniform eine gute Figur machen, sondern auch mit ihrer Tanzeinlage beeindruckten, davon konnten sich die Rechtenbacher Närrinnen und Narhallesen überzeugen. Bevor der Abend in den frühen Morgenstunden ausklang, kamen noch einmal alle Beteiligten auf die Bühne.

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