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Ordnungsamt schließt mehrere Gastronomien in Frankfurt - Ekelalarm in Sachsenhausen

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An einem Café hängt ein Schild mit der Aufschrift „geschlossen“. © Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Ekel-Alarm in Frankfurt: Das Ordnungsamt kontrolliert vier gastronomische Betriebe – drei mussten wegen erheblichen Lebensmittel- und Hygienemängel schließen.

Frankfurt - Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Nach dieser Maxime haben Stadtpolizei, Lebensmittelkontrolle und Ordnungsamt in Frankfurt am Dienstag (22.11.) vier gastronomische Betriebe im Kneipenviertel Sachsenhausen unter die Lupe genommen. Für drei der Betriebe war danach erst einmal Schluss. Sie mussten wegen problematischer Lebensmittel- und Hygieneumstände sofort den Betrieb einstellen.

Über 134 Gastrobetriebe in Frankfurt mussten allein letztes Jahr wegen Hygienemängel vorübergehend geschlossen werden. Wegen Corona hat sich vielerorts die Hygiene verschlechtert.

Gastronomie in Frankfurt: Ekel-Alarm durch verdorbene Lebensmittel und Baumängel

In Kühlschränken und -truhen herrschte Ekel-Alarm durch größere Mengen verdorbenes Fleisch und Fisch, verschimmelte Zwiebeln und ranzige Sojasprossen – dazwischen immer wieder Mäuse- und Rattenkot. Ein ähnliches Bild bot sich in einem zweiten Lokal, in dem zudem erhebliche bauliche Mängel festgestellt wurden. Zudem war der Betrieb den Angaben zufolge eigentlich durch einen Insolvenzverwalter gewerberechtlich abgemeldet worden, wurde aber ohne gültige Gewerbeanmeldung weiterbetrieben.

Auch eine Shisha-Bar musste wegen hygienischer und baulicher Mängel sowie Mäuse-Befalls schließen. Die Stadtpolizei stellte zudem ein Geldspielgerät mit abgelaufener Zulassung und einen Warenautomaten ohne Aufstellerkennzeichnung sicher. Außerdem wurden hinter der Theke 500 Schmerztabletten ausländischer Herkunft gefunden und sichergestellt. (dpa)

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