Rund 250 Aussteller präsentieren sich

Marburg (gl). 250 Aussteller zeigen noch bis Sonntag (1. Februar) auf dem Messegelände "Afföller" im Marburger Norden jede Menge Interessantes rund um die Themen Bauen, Renovieren und Energiesparen.

Marburg (gl). 250 Aussteller zeigen noch bis Sonntag (1. Februar) auf dem Messegelände "Afföller" im Marburger Norden jede Menge Interessantes rund um die Themen Bauen, Renovieren und Energiesparen. Die mittlerweile elfte "Memo Bauen", die im jährlichen Wechsel mit der Oberhessenschau stattfindet, öffnete am gestrigen Donnerstag ihre Pforten für die Besucher. Sie ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6, ermäßigt 4 Euro. Die Familienkarte kostet 10 Euro.

Was 1989 noch im kleinen Rahmen in der Marburger Stadthalle als Baumesse begann, hat sich mittlerweile zu einem für Aussteller wie Messebesucher gleichermaßen interessanten Informationsforum entwickelt. Auf einer Gesamtausstellungsfläche von 15 000 Quadratmetern finden Hausbesitzer und solche die es werden wollen, in den beheizten Zelten alles Wissenswerte rund um Haus und Garten. Informationen zur Sanierung von alten Treppen, zu Wand-, Fenster- und Haustürengestaltung sind ebenso erhältlich wie Tipps zum Bau von Holzhäusern oder Kaminen. Ein wichtiger Schwerpunkt der Messe ist das Thema "Energie". Alternative Heizmethoden wie Pelletsheizungen werden ebenso vorgestellt wie neueste Trends in Sachen Dämmung oder energetische Sanierung.

Auch die Handwerksinnungen nutzen die Gelegenheit, sich und ihr Handwerk zu präsentieren. Die Dachdecker-Innung macht dabei mit einer besonderen Aktion auf sich aufmerksam. Ihre Mitglieder haben für die "Memo" ein sechs mal sechs Meter großes Mustergebäude errichtet, das zugunsten von sozialen Einrichtungen (Kindergärten, Schulen etc.) im Altkreis Marburg verlost wird.

Dass sich die "Memo" bei den Ausstellern unterschiedlichster Branchen großer Beliebtheit erfreut, betonte Andreas Kleine, Geschäftsführer der "Messe Marburg Veranstaltungs GmbH" in seiner Eröffnungsrede mit dem Hinweis, dass fast alle der Aussteller von 2007 auch in diesem Jahr wieder dabei sind. Sie stehen für intensive Beratungsgespräche vorallem heute zur Verfügung, während am Wochenende, auch aufgrund des zu erwartenden Besucherandrangs, eher die Kontaktpflege im Vordergrund steht.

Kreishandwerksmeister Helmut Henkel ermunterte in seinem Grußwort die Besucher, auch angesichts der Krisenzeiten, verstärkt in die Modernisierung des Eigenheims zu investieren. "Das Handwerk braucht Aufträge" forderte er namens der Kreishandwerkerschaft Marburg.

Auch Schirmherr und Oberbürgermeister Egon Vaupel bezog in seiner Eröffnungsrede Stellung zur aktuellen Finanzkrise, sah die Zukunft der Stadt Marburg dabei aber durchaus optimistisch. Man sei gut genug aufgestellt, um mit Investitionen vorallem im Bausektor die heimische Wirtschaft zu unterstützen. So könnten die Stadt und ihre Tochterunternehmen in diesem Jahr Aufträge für über 60 Millionen Euro ausschreiben. Vaupel kündigte auch für den Messeplatz "Afföller" größere Maßnahmen an, da sich die Stadt in Verkaufsverhandlungen für das im Norden angrenzende Areal befinde. Es soll mehr Parkraum geschaffen und die Infrastruktur des Messegeländes komplettiert werden. Vaupel verzichtete auch nicht auf einen Seitenhieb gegen Gießen, wo in wenigen Tagen die "Bau Expo" startet. In der Nachbarstadt schaue man sicher auf die Zahlen, die die Messe in Marburg vorlegen könne, so der Oberbürgermeister vor dem anschließenden Messerundgang.

Weitere Informationen zur "memo bauen" gibt es im Netz unter

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