Richtfest für Volksbank-Gebäude gefeiert

Wetzlar (agl). Bald dürften sie weithin sichtbar sein - wegen der exponierten Lage auf dem Spilburggelände hoch oben über Wetzlar, wegen ihrer Höhe von 18 Metern und wegen des blauen Lichtes, in das die Obergeschosse getaucht sein werden: Zur Zeit entsteht auf dem ehemaligen Kasernengelände die Verwaltungszentrale der Volksbank Mittelhessen.

Wetzlar (agl). Bald dürften sie weithin sichtbar sein - wegen der exponierten Lage auf dem Spilburggelände hoch oben über Wetzlar, wegen ihrer Höhe von 18 Metern und wegen des blauen Lichtes, in das die Obergeschosse getaucht sein werden: Zur Zeit entsteht auf dem ehemaligen Kasernengelände die Verwaltungszentrale der Volksbank Mittelhessen. Am Freitag feierten Vortsandssprecher Dr. Peter Hanker, Oberbürgermeister Wolfram Dette, der Gießener Architekt Felix Feldmann, Martin Bender als Geschäftsführer der Lahnauer Baufirma Weimer, weitere Firmenvertreter sowie Vertreter der Volksbank und die Arbeiter, die die Bauarbeiten leisten, gemeinsam Richtfest.

Mehr als 15 Millionen Euro werden in das 13 600 Quadratmeter große Gelände investiert, wobei die Aufträge vor allem an Unternehmen aus der heimischen Region vergeben worden sind. Weitere Zahlen zum künftigen Verwaltungszentrum am Ortseingang von Wetzlar: 8200 Quadratmeter Nutzfläche, 200 Parkplätze, 34 000 Kubikmeter umbauter Raum; etwa 25 heimische Firmen sind am Bau beteiligt.

In die drei baugleichen fünfgeschossigen Gebäude werden rund 300 Mitarbeiter einziehen. 20 bis 30 Arbeitsplätze sollen geschaffen werden. Die ersten Mitarbeiter, so erhofft man sich bei der Volksbank, sollen bereits im Januar 2011 in Wetzlar sein. Publikumsverkehr wird es auf dem Volksbank-Gelände, abgesehen vom SB-Bereich und einer Bäckerei, nicht geben. Stattdessen werden am neuen Standort die Nachfolgearbeiten erledigt. Wie Hanker erläuterte, soll in einem Gebäude der Volksbank-Direktservice sein neues Zuhause haben (mehr als 60 000 Anrufe pro Monat); im mittleren Gebäude wird man sich mit Organisation und Zahlungsverkehr beschäftigen (fünfeinhalb Millionen Buchungen pro Monat); im dritten Gebäude schließlich wird der "Marktservice Kredit" untergebracht (700 Millionen Kredite pro Jahr). Die Volksbank mietet die Gebäude für 20 Jahre von dem Lahnauer Bauunternehmen Weimer und hat zudem eine Verlängerungsoption von zehn Jahren.

"Die Wetterlage ist stellvertretend für das, was der Vorstand der Volksbank Mittelhessen im Herzen trägt, wenn er auf dieser Baustelle steht", sagte Hanker bei strahlendem Sonnenschein. Der Bankvorstand dankte insbesondere der Stadt Wetzlar und den Bauarbeitern.

Ein schöner Tag sei das Richtfest auch für die Stadt Wetzlar, freute sich Oberbürgermeister Dette. Es sei eine "wunderschöne Situation", dass mit dem Volksbank-Zuzug auf dem Spilburg-Gelände 300 Arbeitsplätze von hoher Qualität in der Stadt hinzukommen. Städtebaulich bedeuten die Gebäude auch einen Übergang zwischen Leitz-Park und der bestehenden Bebauung, so Dette.

Dass das Richtfest bereits kurz nach der Grundsteinlegung - sie fand im März statt - erfolgen konnte, zeige, mit welcher Qualität die Gebäude zügig errichtet worden seien, lobte Dette in Richtung Martin Bender. Dies verdeutliche die Leistungsfähigkeit der Region. Architekt Feldmann nannte die Lage des Volksbank-Geländes einen "Juwel", sprach von einer "grandiosen Aussicht" und darüber, dass die Gebäude im Gegenzug weithin sichtbar sein werden. Zudem erwähnte er die Nähe zur Autobahn und die Lage an einer Eingangsstraße in die Stadt. Man versuche, bei den Gebäuden für ein Höchstmaß an Flexibilität zu sorgen, sagte Feldmann und verwies darauf, dass die energetischen Anforderungen mehr als erfüllt werden.

Da der Dachstuhl aus Beton gefertigt ist, übernahm Feldmann die eigentliche Aufgabe des Zimmermanns und sprach den Richtspruch. (Foto: agl)

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