Regierung: Vielfalt bei Software

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Wiesbaden- Hessen will bei der Computerausstattung seiner Landesverwaltung eine Abhängigkeit von einzelnen Herstellern möglichst vermeiden. Dies minimiere die Risiken, falls ein Anbieter insolvent geht oder durch eine fehlerhafte Software, teilte das Digitalministerium am gestrigen Montag auf eine parlamentarische Anfrage der SPD-Landtagsfraktion mit. Vielfältigkeit könne außerdem die Auswirkungen von IT-Sicherheitsvorfällen begrenzen.

Der zentrale Dienstleister des Landes, die Hessische Zentrale für Datenverarbeitung, beobachte die Einwicklung der Software-Anbieter und prüfe den Einsatz von Open-Source-Produkten, teilte das Ministerium in Wiesbaden mit. Bei einer solchen Software ist der Quelltext öffentlich, sie kann meist kostenlos genutzt werden. Eine Arbeitsgruppe des IT-Planungsrats von Bund und Ländern arbeite derzeit - unter hessischer Beteiligung - an einem Eckpunktepapier zur "Stärkung der Digitalen Souveränität der öffentlichen Verwaltung". dpa

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