Nach einer Verfolgungsjagd wurde ein 26-Jähriger zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. SYMBOLFOTO: DPA
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Nach einer Verfolgungsjagd wurde ein 26-Jähriger zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. SYMBOLFOTO: DPA

Raser verurteilt

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Frankfurt- Nach einer Verfolgungsjagd mit mehreren Polizeiwagen in der Frankfurter Innenstadt ist ein 26-Jähriger aus Sachsen-Anhalt zu 13 Monaten Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das hat das Amtsgericht Frankfurt am Montag entschieden. Der Mann, der noch nie einen Führerschein besessen hat, war im April 2019 vor einer Polizeistreife davongerast und konnte erst nach mehreren Kilometern Fahrt angehalten und überwältigt werden.

Sein Auto hatte gestohlene Kennzeichen und war nicht versichert. Er wurde deshalb gestern wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Urkundenfälschung, Verstoßes gegen die Versicherungspflicht sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt. Der ursprüngliche Vorwurf eines illegalen Wettrennens wurde vom Gericht aus rechtlichen Gründen fallen gelassen.

Der mehrfach einschlägig vorbestrafte Angeklagte hatte vor Gericht von einer "Panikattacke" gesprochen, als er die Polizei hinter sich gehabt habe. Nach mehreren Haftaufenthalten wolle er sein Leben nun neu ordnen. Seine Lebensgefährtin erwarte Zwillinge und er habe einen neuen Arbeitsplatz. Gericht und Staatsanwaltschaft sprachen sich für die Bewährungsstrafe aus, die direkt nach ihrer Verkündung rechtskräftig wurde. dpa

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