Polizeihund hatte Urlaub

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Dies sollte ein besonderer Ausflug werden. Im Rahmen des Projektes "Zeitung in der Grundschule" waren wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4c der Grundschule Oberes Ohmtal, in der Polizeistation Grünberg zu Besuch. Zu Beginn begrüßte uns Herr Beutel. Er startete gleich mit einer Führung durch das Gebäude. Hier arbeiten circa 50 Beamte und Angestellte. Alle wollten mal einen Dienstausweis sehen. Allerdings waren wir etwas enttäuscht, da die kleine laminierte Karte nicht so schön aussieht, wie wir uns das vorgestellt haben. Danach zeigte uns Herr Beutel die Schutzkleidung für jeden Polizisten. Die Schutzkleidung besteht aus einer Weste, einer Polizeimütze und einem Gürtel. An dem Gürtel hat jeder Polizist Pfefferspray, eine Taschenlampe und eine Waffe. Die Waffe durften wir nicht sehen.

Dies sollte ein besonderer Ausflug werden. Im Rahmen des Projektes "Zeitung in der Grundschule" waren wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4c der Grundschule Oberes Ohmtal, in der Polizeistation Grünberg zu Besuch. Zu Beginn begrüßte uns Herr Beutel. Er startete gleich mit einer Führung durch das Gebäude. Hier arbeiten circa 50 Beamte und Angestellte. Alle wollten mal einen Dienstausweis sehen. Allerdings waren wir etwas enttäuscht, da die kleine laminierte Karte nicht so schön aussieht, wie wir uns das vorgestellt haben. Danach zeigte uns Herr Beutel die Schutzkleidung für jeden Polizisten. Die Schutzkleidung besteht aus einer Weste, einer Polizeimütze und einem Gürtel. An dem Gürtel hat jeder Polizist Pfefferspray, eine Taschenlampe und eine Waffe. Die Waffe durften wir nicht sehen.

Ab in die Zelle – ganz schön gruselig

Herr Beutel ist sehr froh, dass er seine Waffe bisher noch nicht oft gebrauchen musste. Maximilian, Noel und Fynn haben die Schutzkleidung angezogen. Sie sahen fast wie richtige Polizisten aus. Weiter ging es in den Bereich der Zellen. Hier sah es für einige von uns schon sehr gruselig aus. Die Türen der fünf Zellen haben dicke Schlösser. Herr Beutel hat gefragt, wer sich denn mal in eine Zelle traut, und er macht dann die Tür zu. Wir sind fast alle reingegangen. Das war schon ein sehr unangenehmes Gefühl. Unsere Fotografen Lili und Kim sind allein in eine Zelle rein und unsere Lehrerin Frau Fagin hat die Tür geschlossen. Alle waren froh, als die schweren Türen wieder aufgingen. Die Polizisten können über einen Computer die Verbrecher überwachen, da in den Zellen Überwachungskameras sind. Pro Jahr bearbeiten die Polizisten der Polizeistation Grünberg ungefähr 1500 bis 2000 Straftaten.

Nun ging es zu den Polizeiautos. Grünberg hat acht Streifenwagen, von denen Herr Beutel uns einen aus der Garage herausgefahren hat. Er hat uns das Funkgerät gezeigt. Wenn jemand einen Funkspruch schickt, hören es alle Streifenwagen. Das ist wichtig, denn wenn ein Einsatz ist, kann der Streifenwagen, der in der Nähe ist, gleich dort hinfahren. Auch am Wochenende sind zwei Teams von Polizisten für den Streifendienst eingeteilt. Jeder von uns wollte einmal in dem Auto sitzen. Alle hatten ihren Spaß und jeder kam mit einem Grinsen aus dem Auto wieder heraus. Als Herr Beutel dann auch noch das Blaulicht einschaltete, war die Freude bei uns allen noch größer. Pro Jahr gibt es ungefähr 1300 Unfälle, zu denen die Grünberger Polizei gerufen wird. Ein sehr wichtiger Raum in der Polizeistation ist der Erkennungsdienstraum, auch EDI genannt. Wir waren alle sehr gespannt, was uns dort erwartet. Herr Beutel ließ uns erst mal alle eintreten. Unsere Klasse hatte gerade so Platz. Der Raum ist viel kleiner als unser Klassenraum. Die Fingerabdrücke von verdächtigen Personen werden hier genommen und die Personen können auch fotografiert werden. Alle versuchten einen Platz nah an dem Computer zu bekommen. An diesem Computer erklärte uns Herr Beutel, wie der Fingerabdruckscanner funktioniert. Unser Geburtstagskind Lili durfte als Testperson ihre Fingerabdrücke nehmen lassen. Ihre Fingerabdrücke wurden aber nicht gespeichert, sondern nur auf Papier ausgedruckt. Die Bilder sahen aus wie richtige Fingerabdrücke mit Stempelfarbe und Lili freute sich über ihr Geburtstagsgeschenk.

Leerer Zwinger in der Garage

Die vorletzte Station auf unserem Rundgang war der Hundezwinger. Wir sind wieder nach draußen zu den Garagen gegangen. In einer der Garagen sind auch die Hundezwinger. Der Hund war gerade nicht da, weil sein Herrchen frei hatte, somit hatte der Hund auch frei. Wir konnten alle mal in einen der Zwinger gehen. Es gibt einen Auslauf nach draußen und die Zwinger sind ganz schön groß. Die Tier- und Hundefreunde unserer Klasse fanden es sehr schade, dass der Polizeihund heute zu Hause war. Nun hatten wir alle langsam Hunger und Durst. Herr Beutel ging mit uns in die Teeküche. Im Nebenraum gab es einen großen Tisch, an dem wir alle Platz hatten. Als jeder sich gestärkt hatte, durften wir noch einige Fragen stellen.

Noel fragte ihn, was sein schlimmstes Erlebnis bei der Polizei war. Herr Beutel berichtete, dass er bisher viel Glück gehabt hat und noch kein sehr schlimmes Erlebnis erlebt hat. Er wünscht sich auch, dass das so bleibt. Zum Schluss freuten wir uns alle, als Herr Beutel antwortete, er würde wieder Polizist werden wollen. Er bemerkte aber auch, dass sich doch vieles verändert hat. Wenn man heute Polizist werden möchte, muss man Abitur haben. Einige von unserer Klasse haben jetzt große Lust, Polizist zu werden. Wir waren uns alle einig, dass der Beruf des Polizisten sehr interessant und abwechslungsreich ist. Allerdings darf die Gefahr, die oft dabei ist, nicht unterschätzt werden. Wir bedankten uns bei Herrn Beutel für die tolle Führung und den Einblick in das Leben eines Polizisten. (Klasse 4d)

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