Polizei stoppte Schlachttier-Transport

Ehringshausen (dpa/pm). Elf Bullen zu viel hatte ein Schlachttier-Transport geladen, den Polizei und Veterinäramt bei Katzenfurt aus dem Verkehr gezogen haben. Auf dem Anhänger dränngten sich insgesamt 33 Schlachtbullen und eine Schlachtkuh.

Ehringshausen (dpa/pm). Elf Bullen zu viel hatte ein Schlachttier-Transport geladen, den Polizei und Veterinäramt bei Katzenfurt aus dem Verkehr gezogen haben. Auf dem Anhänger dränngten sich insgesamt 33 Schlachtbullen und eine Schlachtkuh.

Den Transporter hatten Beamte der Autobahnpolizei und Bedienstete des Veterinäramtes aus Gießen auf der A 45 gestoppt und auf der Tank- und Rastanlage Katzenfurt einer genaueren Überprüfung unterzogen. Bestimmungsort des Lkw aus Nordrhein-Westfalen war ein Schlachthof in Birkenfeld. Unter anderem stellte die amtliche Tierärztin des Veterinäramtes in Gießen fest, dass die Rückfreiheit für vier Tiere nicht ausreichend war. Durch den direkten Kontakt mit dem Dach bzw. einer Zwischendecke des Fahrzeugs bestand die Gefahr schwerer Verletzungen für die Tiere, da sie im Fahrbetrieb ständig mit der Wirbelsäule anstießen.

Über vier Stunden Fahrt hatte der Transport bis zur Kontrolle schon zurück gelegt. Wegen des Verdachts der Überladung ließen die Polizeibeamten das Gespann bei einer Wetzlarer Firma wiegen. Trotz ihrer Vermutung waren die Beamten ob der Höhe der Überladung doch überrascht. Lkw und Anhänger brachten 48 Tonnen auf die Waage - acht Tonnen mehr als erlaubt. Die festgestellten tierschutz- und straßenverkehrsrechtlichen Verstöße führten dazu, dass die Weiterfahrt zunächst untersagt wurde. Auf dem Gelände des Schlachthofs in Gießen mussten dann elf Bullen entladen werden. Diese wurden später abgeholt und gesondert weiter transportiert. Mit den anderen Tieren konnte der Transport nach Birkenfeld fortgesetzt werden. Gegen den Fahrer und den Transportunternehmer wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare