PKK-Verdächtiger will reden

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Koblenz/Frankfurt- Ein mutmaßlicher hochrangiger Funktionär der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK will vor dem Oberlandesgericht (OLG) Koblenz aussagen. Sein Anwalt kündigte beim Prozessauftakt gestern eine Einlassung für den 9. November an. Den Inhalt müssten er und sein Kollege noch mit ihrem Mandanten besprechen.

Der 38-Jährige soll laut Anklage unter dem Decknamen "Rojhat" zeitweise die PKK-Gebiete Hessen und Saarland/Rheinland-Pfalz kontrolliert haben. Der zuletzt im nordrhein-westfälischen Grevenbroich gemeldete türkische Staatsangehörige habe nachgeordneten PKK-Funktionären Anweisungen erteilt, Propagandatreffen mit vorbereitet und Spendensammlungen koordiniert. Von Juni 2017 bis Juni 2019 soll der 38-Jährige als Mitglied der "ausländischen terroristischen Vereinigung" PKK agiert haben.

Der Angeklagte wurde Anfang 2020 in Frankfurt festgenommen. Er sitzt in Koblenz in Untersuchungshaft. Er hat sich zu den Vorwürfen laut OLG bislang nicht geäußert. dpa

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