Petition fordert Freigabe von NSU-Akten

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Kassel/Wiesbaden- 67 000 Menschen fordern im Internet die Veröffentlichung von geheimen NSU-Akten des Landes Hessen. Die Initiatoren erhoffen sich neue Erkenntnisse über die Morde durch den "Nationalsozialistischen Untergrund" und mögliche Verbindungen zum Mord an Kassels Regierungspräsidenten Walter Lübcke. "Wir finden, dass wir die Offenlegung den Opfern, Opferangehörigen und auch Herrn Lübcke schuldig sind", sagte Thomas Bockelmann, Sprecher der "Gruppe zur Freigabe der NSU-Akten" und Intendant des Kasseler Staatstheaters am Montag in Kassel. Dort übergab er die Petition an die Vorsitzende des hessischen Petitionsausschusses, Manuela Strube (SPD).

Hauptsächlich gehe es um zwei Berichte des Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV) aus den Jahren 2013 und 2014. Da die untersuchten Dokumente geheim waren, wurden laut LfV auch die Berichte als Verschlusssache eingestuft. dpa

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