In den Impfpass kommt ein Aufkleber als Nachweis der Corona-Impfung. FOTO: DPA
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In den Impfpass kommt ein Aufkleber als Nachweis der Corona-Impfung. FOTO: DPA

Der Weg zum persönlichen Termin

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Wiesbaden- Hessen will alle über 80-Jährigen im Land schriftlich über das Anmeldeverfahren für eine Corona-Schutzimpfung informieren. Innenminister Peter Beuth (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) kündigten gestern in Wiesbaden an, dass es auch ein Erfassungsverfahren für häusliche Impftermine geben solle. "Es wird aufgrund der geringen Impfmengen noch einige Wochen in Anspruch nehmen, bis Hausbesuche durch mobile Impfteams in Hessen landesweit erfolgen können", teilten die Minister mit.

Bislang ist geplant, dass ab 19. Januar die ersten sechs regionalen Impfzentren in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt öffnen. Menschen aus der ersten Priorisierungsgruppe der Corona-Impfverordnung können sich ab dem 12. Januar dort für ihren persönlichen Impftermin anmelden. Zu dieser Gruppe zählen Männer und Frauen im Alter von über 80 Jahren.

Zwei Wege führen für Angehörige der ersten Gruppe zum persönlichen Impftermin: Eine telefonische Anmeldung über die Hotline 116 117 oder eine Online-Anmeldung über die Webseite impfterminservice.de. "Da noch nicht ausreichend Impfstoffe für alle Personen der höchsten Priorisierungsgruppe zur Verfügung stehen, richtet sich die Anzahl der verfügbaren Termine zunächst auch nach der Menge des verfügbaren Impfstoffs", erläuterte die Landesregierung. Menschen, die ihre Wohnung nicht verlassen können, werden von mobilen Impfteams besucht.

Rund 38 000 Hessinnen und Hessen seien seit dem 27. Dezember geimpft worden, teilten die Minister mit. Wegen der sehr begrenzten Menge an Impfstoff wurden zunächst Bewohner sowie das Personal von Alten- und Pflegeheimen von mobilen Impfteams geimpft. Zugleich haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kliniken Corona-Schutzimpfungen erhalten, die besonders im Kampf gegen Covid-19 gefordert sind.

"In den kommenden Tagen werden wir sämtliche derzeit zur Verfügung stehenden Impfdosen durch die mobilen Teams und die Impfungen in den Krankenhäusern aufgebraucht haben", teilten die Minister mit. Für Freitag wurde eine neue Impfstofflieferung mit rund 49 000Dosen für Hessen angekündigt. "Damit kann dann ohne Unterbrechung weiter durch die mobilen Teams in den Alten- und Pflegeheimen geimpft werden." Die darauffolgenden Lieferungen mit jeweils rund 49 000 Dosen habe der Bund für den 18. und den 25. Januar terminiert. Ab dann sollen wöchentlich jeweils montags Lieferungen erfolgen. dpa

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