Peek & Cloppenburg überprüft Standortfaktoren

Gießen (pd). Bei der Filiale von Peek & Cloppenburg im Seltersweg werden die Standortfaktoren überprüft. Das wurde den etwa 50 P&C-Mitarbeitern am Donnerstag bei einer Betriebsversammlung mitgeteilt.

Eine Sprecherin der P&C-Zentrale in Düsseldorf sagte auf Anfrage der Gießener Allgemeinen Zeitung, im Gießener Verkaufshaus bestehe für das Jahr 2014 die Option auf eine Verlängerung des Mietvertrages. Ob diese wahrgenommen wird, hänge vom Ergebnis der Überprüfung ab.

Ob das Geschäftshaus im Seltersweg, das seit März 2005 als "P&C Woman" firmiert, damit auf dem Prüfstand steht und die Bewertung der Standortfaktoren in letzter Konsequenz auch eine Schließung zur Folge haben könnte, ließ die Sprecherin offen.

Das Haus, das auf vier Etagen und 3100 Quadratmetern Fläche in ansprechender Atmosphäre Damenmode anbietet, wurde 1991 in Gießen eröffnet. Damals zog die Filiale des Düsseldorfer Textilkaufhauses in das ehemalige "bilka"-Gebäude. Seit 2005 hat sich das Haus in Gießen komplett auf Damenmode spezialisiert. Das Düsseldorfer Unternehmen betreibt 64 Filialen in Deutschland, sieben weitere in Belgien, den Niederlanden und der Schweiz. Der Bruttoumsatz von Peek & Cloppenburg lag 2010 in Deutschland bei rund 1,3 Milliarden Euro.

Rundweg positiv wird der P&C-Auftritt vom BID Seltersweg bewertet. "P&C ist ein gut geführtes Haus. Das Unternehmen passt zum Gesamt-Markenangebot im Seltersweg", so BID-Vorsitzender Heinz-Jörg Ebert.

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