"Pardon"-Gründer Hans A. Nikel gestorben

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Bad Homburg (dpa/lhe). Der Publizist, Satiriker und Bildhauer Hans A. Nikel ist tot. Der Erfinder und Verleger des Satire-Magazins "Pardon" sei bereits am Donnerstag im Alter von 88 Jahren in Bad Homburg nach längerer Krankheit gestorben, teilten seine Witwe und ein Freund der Familie der Deutschen Presse-Agentur am Montagabend mit.

Bad Homburg (dpa/lhe). Der Publizist, Satiriker und Bildhauer Hans A. Nikel ist tot. Der Erfinder und Verleger des Satire-Magazins "Pardon" sei bereits am Donnerstag im Alter von 88 Jahren in Bad Homburg nach längerer Krankheit gestorben, teilten seine Witwe und ein Freund der Familie der Deutschen Presse-Agentur am Montagabend mit.

Der in Oberschlesien geborene Nikel kam nach dem Zweiten Weltkrieg nach Frankfurt. Er arbeitete für die "Süddeutsche Zeitung" und die "Frankfurter Rundschau". Parallel studierte er bei Max Horkheimer und Theodor W. Adorno, den beiden Ikonen der Frankfurter Schule. Nikel war auch Philosoph und Künstler. 1980 zog er sich von "Pardon" zurück, promovierte in Philosophie und widmete sich – unter dem Namen Johannes Nikel – der Bildhauerei.

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