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Österliches zum Selbermachen

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Keine Familientreffen, keine Ausflüge, kein Gottesdienst. Die Osterferien werden in diesem Jahr anders ablaufen als sonst. Damit es trotzdem schön, unterhaltsam und abwechslungsreich wird, wird Sie unsere Serie "Ostern zu Hause" durch die kommenden zwei Wochen begleiten.

Eigentlich wäre heute der letzte Schultag vor den Osterferien gewesen. Eigentlich hätten nun zwei Wochen mit viel Zeit für Familienausflüge vor uns gelegen. Wir wären in den Zoo gefahren, in den Freizeitpark oder einfach nur mit dem Fahrrad in die Eisdiele. Eigentlich wären wir in die Kirche gegangen, danach vielleicht in ein Restaurant oder zu den Großeltern. Eigentlich. Denn in diesem Jahr ist alles anders.

Die kommenden zwei Wochen werden sich für viele wohl nur wenig von den vergangenen beiden unterscheiden. Über die Feiertage werden vermutlich die meisten Rechner im Homeoffice aus bleiben und die Schüler haben sich ein paar Tage ohne Unterricht im Kinderzimmer verdient. Und trotzdem: Dieses Ostern und diese Ferien werden sich ganz anders anfühlen als sonst. So wie sich auch die vergangenen zwei Wochen ganz anders angefühlt haben als alles, was wir bisher erlebt haben.

Auch wenn die Umstände gerade unerfreulich sind, sollte man sich die Feiertage und die Ferien so schön wie möglich machen. Man sollte sich trotzdem nah sein, Spaß haben, feiern und sich die Zeit angenehm vertreiben. Damit das gelingen kann, wollen wir Ihnen an dieser Stelle in den kommenden zwei Wochen Vorschläge machen, Sie inspirieren und Sie unterhalten. Heute geht es mit drei Ideen zum Selbermachen los.

Liebevolle Osterkörbchen

Zeit mit den Liebsten darf man im Moment nicht verbringen außer aus der Ferne per Telefon oder Skype. Zeit für die Liebsten verbringen ist aber natürlich erlaubt und eine schöne Möglichkeit, zu zeigen, wie viel sie einem bedeuten. Deshalb soll diese Idee allen, die wir im Moment nicht treffen dürfen, sagen: Wir denken an euch und ihr seid uns wichtig. Egal ob das die Großeltern sind, Onkel und Tanten oder die beste Freundin. Denn in diesem Osterkörbchen steckt ganz viel Liebe.

Als Basis kann man ein kleines Körbchen, eine Kiste, eine hübsch beklebte Schachtel oder natürlich ein selbst gebasteltes Osternest verwenden. Anleitungen dafür findet man im Internet reichlich (das hier verwendete Körbchen ist von kugelig.com, der Filzhase von mamahoch2.de). In das Körbchen hinein kommt zuerst etwas Moos. Dann kann es ganz nach Wunsch und nach Vorlieben des Beschenkten befüllt werden. Das können Klassiker sein wie Ostereier oder Schokoladenhasen, aber auch Selbstgekochtes oder -gebackenes, Pralinen, Badezusätze, ein Buch, Gutscheine oder das Versprechen für eine gemeinsame Unternehmung, wenn die Kontaktsperre aufgehoben wird - also alles, was gefällt und in das Körbchen passt. Dabei kommt es sicher gar nicht so sehr auf den Inhalt an, sondern auf die Geste.

Dann kann auch schon der Osterhase übernehmen. Heimlich stellt er in der Nacht zum Ostersonntag das Körbchen vor die Haustür der Beschenkten, die sich morgens sicher über das unerwartete Geschenk freuen werden.

Hasentüten aus Kaffeefiltern

Wer normalerweise nicht der Basteltyp ist, wird feststellen, dass er viele Materialien gar nicht zu Hause hat. Das fängt oft schon bei Tonpapier oder Bastelfilz an. Und weil die meisten Geschäfte geschlossen haben, ist es gar nicht so einfach, viele Basteltipps umzusetzen. Da kommt diese Idee für ein Osterpäckchen gerade recht: eine Hasen oder Lämmchentüte aus einem Kaffeefilter, je nach Farbe. Diese originelle Last-Mi- nute-Verpackung für ein paar kleine Präsente ist in fünf Minuten gebastelt, versprochen. Man braucht lediglich eine Kaffeefiltertüte, etwas Satinband oder Wolle und Filzstifte. Auf den Kaffeefilter ein niedliches Gesicht aufmalen, die kleinen Geschenke oder Süßigkeiten einfüllen und die Ecken als Ohren zusammenbinden. Fertig ist die Lämmchen- bzw. Hasentüte. Da können sogar schon die Jüngsten mitbasteln und ein paar Osterüberraschungen für ihre Freunde oder Nachbarn in deren Garten verstecken.

Dekorative Gipseier

Als farbenfroher Willkommensgruß, oder als kleine Blumenvase dient das Osterei als besondere Dekoration. Hier unser nächster Basteltipp: Das Gipsei. Dazu braucht man einen Luftballon oder eine Wasserbombe, zwei Gipsbinden (bekommt man in der Apotheke) und eine Schale mit Wasser. Und so wird’s gemacht: Luftballons aufblasen, bis sie die gewünschte Größe erreichen, anschließend zuknoten. Gipsbinden in etwa neun Zentimeter lange Stücke schneiden und nacheinander in einer Wasserschale befeuchten. Den Luftballon nun nach und nach mit den Gipsstreifen bekleben und glattstreichen. Das ist vor allem für Kinder der schönste Teil dieses Basteltipps, da man hier wunderbar matschen darf. Nun muss das Gipsei gut durchtrocken, am besten über Nacht. Am nächsten Tag bringt man den Luftballon zum Platzen. Übrig bleibt das Gipsei. Mit einer scharfen Schere kann man nun noch Zacken oben reinschneiden. Wer möchte, kann ein kleines Glas mit Wasser in das Ei stellen und frische Blumen hineinstellen. Oder man gibt Moos hinein oder Kunstblumen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Wir wünschen ganz viel Spaß beim Nachbasteln!

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