Neuer Vorstand

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Gießen (dpa/lhe). Hessens Linke gehen mit einer verjüngten Parteiführung in die nächsten Wahlen in Europa (2019) und auf kommunaler Ebene (2021). Bei einem Parteitag in Gießen wählten die Delegierten am Samstag Petra Heimer zur neuen Landesvorsitzenden. Sie bildet eine Doppelspitze mit Jan Schalauske, der im Amt bestätigt wurde. Zehn Mitglieder des 25-köpfigen Gremiums sind neu in dieser Funktion, wie ein Parteisprecher gestern zum Abschluss zweitägigen Parteitages erklärte. Bei den Vorstandswahlen erhielt Heimer 130 Stimmen der 172 Delegierten, Schalauske kam auf 143 Stimmen. Beide hatten keine Gegenkandidaten. Die hessischen Linken haben eine gleichberechtigte Doppelspitze. Die bisherige Vorsitzende Heidemarie Scheuch-Paschkewitz war nicht mehr angetreten. Sie wird über die Landesliste der Linken in den künftigen Landtag einziehen.

Gießen (dpa/lhe). Hessens Linke gehen mit einer verjüngten Parteiführung in die nächsten Wahlen in Europa (2019) und auf kommunaler Ebene (2021). Bei einem Parteitag in Gießen wählten die Delegierten am Samstag Petra Heimer zur neuen Landesvorsitzenden. Sie bildet eine Doppelspitze mit Jan Schalauske, der im Amt bestätigt wurde. Zehn Mitglieder des 25-köpfigen Gremiums sind neu in dieser Funktion, wie ein Parteisprecher gestern zum Abschluss zweitägigen Parteitages erklärte. Bei den Vorstandswahlen erhielt Heimer 130 Stimmen der 172 Delegierten, Schalauske kam auf 143 Stimmen. Beide hatten keine Gegenkandidaten. Die hessischen Linken haben eine gleichberechtigte Doppelspitze. Die bisherige Vorsitzende Heidemarie Scheuch-Paschkewitz war nicht mehr angetreten. Sie wird über die Landesliste der Linken in den künftigen Landtag einziehen.

Auf kommunaler Ebene will sich die Linke unter anderem für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land einsetzen. "Wir sehen das Ergebnis der Landtagswahl als solides Fundament, um uns noch stärker in der Fläche zu verankern", sagte der Parteisprecher.

Riexinger greift Merz an

Der Bundesvorsitzende der Linken, Bernd Riexinger, griff auf dem Parteitag den Kandidaten für den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, nach dessen Aussagen zum Asylrecht scharf an. "Er hat jetzt das Asylrecht infrage gestellt. Da muss man deutlich sagen: Dieser Mann ist völlig verrückt", sagte Riexinger. Das Asylrecht sei Resultat davon, dass Millionen Menschen in Deutschland vor Faschismus und Diktatur hätten fliehen müssen. "So etwas zur Disposition zu stellen, heißt im Prinzip, unser geschichtliches Vermächtnis des Antifaschismus infrage zu stellen."

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