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Nach Mord in Gießen: Mutmaßliche Täterin ist gefasst

Gießen (fd/pm). Festnahme nach einem der aufsehenerregendsten Tötungsdelikte der vergangenen Jahre in Gießen: Im als Wohnungsbrand getarnten "Fall Riconelly" in der Sudentenlandstraße im April ist eine Tatverdächtige gefasst. Hier gibt's die Infos.

Bei der aus Aachen stammenden 34-jährige Frau, die gestern festgenommen wurde, handelt es sich um eine ehemalige Nachbarin des Verstorbenen, die in der Vergangenheit bereits durch Diebstahlsdelikte - unter anderem auch zum Nachteil des Getöteten - strafrechtlich in Erscheinung getreten war.

Hintergrund: Der allein lebende Rentner, bekannt als Zauberkünstler Riconelly, war im April tot in seiner Wohnung aufgefunden worden, als Feuerwehrleute dort einen Brand löschten. Allerdings ergab eine Obduktion, dass der 79-Jährige nicht an einer Rauchgasvergiftung, sondern durch "stumpfe Gewalt" ums Leben gekommen war, bevor das Feuer ausbrach. Laut Staatsanwaltschaft wollten der oder die Täter mit dem Feuer Spuren beseitigen.

Die Beschuldigte wurde heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Es erging Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Mordes und der besonders schweren Brandstiftung. Die Tatverdächtige wurde einer Justizvollzugsanstalt zugeführt. Sie bestreitet die Tat.

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