Christine Schwarzer von der Baumschule Engelhardt mit den Gewinnern in der Kategorie "Balkon, Terrasse und Hof".
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Christine Schwarzer von der Baumschule Engelhardt mit den Gewinnern in der Kategorie "Balkon, Terrasse und Hof".

Es muss kein großer Garten sein

  • Burkhard Bräuning
    vonBurkhard Bräuning
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Es war ein Versuch, und er ist geglückt. Vor ein paar Tagen wurden die Preise an die Sieger unseres Gartenwettbewerbs überreicht. Die Beteiligung war enorm, und die Gewinner waren sichtlich erfreut.

Für die Jury war es vor allem harte Arbeit: Mehr als 1000 Fotos mussten gesichtet und die dazugehörigen Texte gelesen werden. Das kostete Zeit. Die haben die Juroren Christine Schwarzer, Marco Seidl und Walter Reber aber gerne gegeben. Sie lobten die "grünen Paradiese" aller Teilnehmer. Im Verlagsgebäude in Gießen zeigten Mitarbeiter dieser Zeitung zunächst einen Film über Gärten und präsentierten in einer Bildershow die Gewinner, die wir heute und in den nächsten Tagen unseren Leserinnen und Lesern vorstellen. Wir beginnen mit den drei Preisträgern im Bereich "Balkon, Terrasse, Hof". Die drei Gutscheine im Wert von 300, 200 und 100 Euro für die Sieger wurden von Christine Schwarzer, Chefin der Baumschule Engelhardt in Gießen, gespendet und überreicht. Sie lobte vor allem die Kreativität der "Hobbygärtner".

Den dritten Platz belegte die Familie Beuscher aus Friedberg-. Sie schrieb über ihre Terrasse: "Ein bisschen Grün, ein bisschen Wasser und eine Sonnenterrasse aus Holz. Eben unser grünes Paradies. Dazu haben wir uns einen kleinen Wasserfall mit zwei Teichen im Garten gebaut. Vorlage dazu war die Natur. Gebaut wurde der "Berg" auf einem Erdhügel der vom Aushub der Holzterrasse übrig blieb. Die Erde etwas modelliert und einen Bachlauf mit mehreren Fallstufen aus Beton geformt. Gepflanzt wurden einheimische Pflanzen und Sträucher. So haben wir uns die Berge nach Friedberg geholt und genießen jede freie Stunde auf der Holzterrasse in unserem Garten. Auch die Insekten und Vögel fühlen sich am und im Wasser wohl. Und wenn es regnet, genießen wir den Ausblick von der überdachten Terrasse aus, welche sich direkt ans Haus anschließt."

Gabriele Winter aus Grünberg (Platz 2) schrieb: "Es muss nicht immer ein großer Garten sein, ein Balkonkasten kann auch einen Beitrag leisten, Insekten Nahrung zu bieten. Ein Päckchen Blühwiese reicht für vier Kästen. Ab Mai/Juni hat man dann eine bunte Oase direkt vor der Nase mit vielen Beobachtungsmöglichkeiten. Nur Mut zur Wildnis!"

Die Gewinner Bettina Brand und Bernd Siegfried beschrieben ihren Hof so: "Vom Bauernhof zum begrünten Hofgarten: Bis Ende der 1980er Jahre wurde unser Bauernhof mit dazugehörigem Gartengrundstück noch landwirtschaftlich genutzt. Einige Jahre später ließen wir die alten Fachwerkgebäude, bestehend aus Wohnhaus, Ställen und Scheune, renovieren. Gleichzeitig wurde der gesamte Innenhof zu einem begrünten Hofgarten umgewandelt - mit Kletterpflanzen, zahlreichen Kübel- und Balkonpflanzen. Neben einem kleinen Sprudelbrunnen finden sich hier verschiedene gemütliche Sitzecken, die zum Kaffeetrinken, Grillen oder Lesen einladen. Durch die weit vorragenden Scheunendächer kann man selbst bei regnerischem Wetter im Freien sitzen."

Es folgen die Gewinner der Kategorien "Ziergärten" und "Nutzgärten".

Die Sommeraktion wurde unterstützt von:

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