Mogli, Balu und Mikesch treffen Zwei wie Hund und Katz

Braunfels (pm/ik). Lampenfieber und riesige Vorfreude bei den Akteuren: Am Freitag, 15. Juni, beginnt die neue Spielsaison auf der Freilichtbühne in Bonbaden. Die 1951 gegründete Einrichtung hat sich im Laufe der Jahre zu einem bedeutenden Kulturträger von Braunfels und Umgebung entwickelt.

In diesem Jahr stehen die Kinderstücke "Das Dschungelbuch" und "Kater Mikesch" sowie die Komödie "Zwei wie Hund und Katz" auf dem Spielplan.

Insgesamt 68 Darsteller erfüllen die Bühne mit Leben. Sie lassen sie zum Spielplatz für die jüngsten Theaterfreunde werden, wenn diese nach der Vorstellung Autogramme von den Schauspielern ergattern, neugierig die Bühne inspizieren und dabei entdecken, dass alles doch nur ein Spiel war.

Diese Zeit kann auch für eine Bratwurst oder Erfrischung an einer der Imbissbuden genutzt werden. Wem das nicht reicht kann sich natürlich auch von zu Hause etwas mitbringen. So ist die Freilichtbühne besonders bei Kindergeburtstagen sehr beliebt. Wer in der Pause den Geburtstagskuchen anschneiden will, kann das Vereinsheim oder auch den Freisitz davor nutzen.

"Bühne frei" heißt es erstmals am Freitag um 16 Uhr: "Das Dschungelbuch" nach einem Märchen von Rudyard Kipling wurde von Jürgen Peter für die Freilichtbühne bearbeitet. Regie führen Heide Bähr und Simone Einlehner. Das Stück handelt von einem kleinen Jungen, der bei einem Überfall im Dschungel von seinen Eltern getrennt wurde und allein im Urwald zurückbleibt. Dort trifft er auf eine Wolfsfamilie, die ihn wie ein eigenes Kind aufzieht und beschützt. Sie nennen ihn Mogli. Der Junge erlernt alle Fähigkeiten, die er braucht, um im Dschungel zu überleben. Der Bär Balu wird zu seinem besten Freund. Nahe einer Menschensiedlung sieht Mogli dann ein Mädchen, das ihn verzaubert.

Die Premiere von "Kater Mikesch" steigt am Freitag, 13. Juli, um 16 Uhr. Das Märchen für Groß und Klein nach Josef Lada wurde von Frank Kantereit für die Freilichtbühne bearbeitet. Regie führen Andrea Bördner u. Wolfgang Jäger. Erzählt wird eine Geschichte. die man kaum glauben mag. In dem kleinen Dorf Holleschitz haben die Schusters einen Kater namens Mikesch – und der kann sprechen. Wie er das gelernt hat, weiß heute keiner mehr. Mikesch hört gerne Geschichten. Und als ihm sein Herrchen die Geschichte vom gestiefelten Kater erzählte, da bettelt Mikesch so lange, bis auch er solche wunderschönen Stiefelchen bekommt.

Mit der abendlichen Komödie "Zwei wie Hund und Katz", die an "Don Camillo und Peppone" erinnert, startet die Bühne am kommenden Samstag, 16. Juni, um 19 Uhr den Angriff auf die Lachmuskeln der erwachsenen Zuschauer. Wer wieder einmal herzlich lachen will, für den ist der Besuch dieses Stückes von Bernd Gombold ein Muss: Horst Wagner in der Rolle als Bürgermeister und Dorfpfarrer Sebastian, gespielt von Wolfgang Redling, haben sich ständig in der Wolle. Lina, Magd des Bürgermeisters, die hin und wieder mal einen über den Durst trinkt, wird gespielt von Regisseurin Elge Kutscher. Holger Wagner als Regierungsdirektor setzt das "i-Tüpfelchen" auf das komödiantische Treiben. In den weiteren Rollen zu sehen sind Brigitte Martiné/Heide Bähr, Evi Hadel-Meyer, Melanie Wiessner/Lea Kräuter, Friedel Schmidt, Friedhelm Watz, Steffen Waidhas, Felix Waidhas, Jessica Rizzetti/Martina Waidhas, Joachim Müller, Helmut Köpper und Arno Waidhas.

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