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Mitarbeiter verunsichert

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Rüsselsheim (dpa). Beim Autobauer Opel nehmen die Proteste gegen den geplanten Teilverkauf des Entwicklungszentrums am Stammsitz Rüsselsheim zu. Bei einer Betriebsversammlung am Donnerstag wurde zudem die Verunsicherung vieler Mitarbeiter deutlich, die nach der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern an der Umsetzung der angekündigten Investitionen zweifeln. Für Rüsselsheim geht es unter anderem um ein zweites Modell neben dem Insignia. Die Beschäftigten demonstrierten zunächst in der Stadt und versammelten sich dann zu Tausenden in der Opel-Werkshalle K48.

Rüsselsheim (dpa). Beim Autobauer Opel nehmen die Proteste gegen den geplanten Teilverkauf des Entwicklungszentrums am Stammsitz Rüsselsheim zu. Bei einer Betriebsversammlung am Donnerstag wurde zudem die Verunsicherung vieler Mitarbeiter deutlich, die nach der Übernahme durch den französischen PSA-Konzern an der Umsetzung der angekündigten Investitionen zweifeln. Für Rüsselsheim geht es unter anderem um ein zweites Modell neben dem Insignia. Die Beschäftigten demonstrierten zunächst in der Stadt und versammelten sich dann zu Tausenden in der Opel-Werkshalle K48.

Die Arbeiter wandten sich insbesondere gegen den im November vereinbarten Verkauf von Teilen des Internationalen Technischen Entwicklungszentrums (ITEZ) an den Ingenieur-Dienstleister Segula. Etwa 2000 Ingenieure sollen bis zum nächsten Sommer den Arbeitgeber wechseln, weil Opel das Zentrum mit zuletzt rund 7000 Beschäftigten nicht mehr auslasten kann. Hintergrund sind wegbrechende Aufträge des früheren Eigentümers General Motors.

»Die Kollegen wollen nicht zu Segula«, hieß es bei der Versammlung mehrfach. Die IG Metall verlangt mindestens Schutzmechanismen für diejenigen Arbeitnehmer, die zu dem neuen Arbeitgeber wechseln. Dahinter steht die seit Monaten geäußerte Furcht, dass die Segula-Pläne nicht aufgehen und die neue Teilgesellschaft in die Insolvenz rutschen könnte. In diesem Fall nütze der beste tarifliche Kündigungsschutz nichts, hieß es. Die Betroffenen sollten ein Rückkehrrecht zu Opel erhalten, fordert die Gewerkschaft. Teilnehmern zufolge sagte Betriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug, dass den Arbeitnehmervertretern und der IG Metall noch immer kein wirtschaftlich tragfähiges Konzept für den Teilverkauf vorgelegt worden sei.

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