Minus wie in Finanzkrise

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Wiesbaden- Die hessischen Kommunen haben in den ersten drei Quartalen 2020 ähnlich große finanzielle Einbußen verzeichnen müssen wie während der Finanzkrise 2010. Insgesamt haben die Kommunen bis Ende September rund 1,5 Milliarden Euro weniger eingenommen als im Vorjahr, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Der Finanzierungssaldo der ersten drei Quartale dieses Jahres zeige, dass die Ausgaben um sieben Prozent gestiegen, die Einnahmen aber um vier Prozent gesunken seien. Vor allem ein starker Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen ist für das Defizit verantwortlich. Nach Angaben des Landesamtes hat die Stadt Frankfurt mit über einer halben Milliarde Euro den stärksten Einbruch bei den Einnahmen verzeichnet. dpa

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