Rennklub-Verfahren

Millionenklage ohne Erfolg

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Frankfurt- Ohne Erfolg hat die Nachfolgerin des insolventen Frankfurter Rennklubs gegen die Stadt Frankfurt auf Zahlung von knapp 2,9 Millionen Euro geklagt. Das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) wies die Berufung der Finanzierungsgesellschaft gegen eine gleichlautende Entscheidung des Landgerichts Frankfurt in einer am Freitag ergangenen Entscheidung zurück.

Bei der Geldsumme handelte es sich um den Verkaufspreis, den die Stadt an den früheren Rennklub-Präsidenten für die Übernahme seiner Geschäftsanteile an der Betreibergesellschaft des Rennbahngeländes gezahlt hatte. Im Anschluss wurde dem Rennklub als Nutzer des städtischen Geländes gekündigt. Die Stadt hatte das Grundstück dem Deutschen Fußballbund in Erbpacht überlassen. Die Rennklub-Nachfolgerin hatte sich vor Gericht unter anderem auf die Sittenwidrigkeit dieses Übernahmevertrages berufen. dpa

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