Messerstecher muss in die Psychiatrie

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Frankfurt- Weil er einen ihm völlig unbekannten Mann vor einer Gaststätte mit drei Messerstichen getötet hat, ist ein 31-Jähriger vom Landgericht Frankfurt dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht worden. Die Schwurgerichtskammer ging von Totschlag und Körperverletzung aus. Das Gericht hielt sich in seiner Entscheidung an das Gutachten eines Sachverständigen, der bei dem Portugiesen akute Schizophrenie diagnostiziert hatte. Im September 2019 tötete er den 57-Jährigen vor einem Lokal in Frankfurt-Preungesheim, weil er sich nach eigenen Worten von diesem "bedroht gefühlt" habe. Laut Gutachten war dies auf einen krankhaften Verfolgungswahn zurückzuführen. dpa

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