13 000 Menschen zu Gast in der Vergangenheit

Büdingen (geo). Else und Walter Arbeiters Leidenschaft für die Epoche, in der die Republik pubertierte, ist es zu verdanken, dass es in Büdingen das Fünfziger-Jahre-Museum gibt. Auf Initiative des Ehepaares war am 21. November 1999 das Museum in Trägerschaft eines neuen gemeinnützigen Vereins eröffnet worden. Aufbauend auf die Sammlung der Arbeiters, lädt das Haus zum Erinnern, Schmunzeln, Nachdenken und Zuhören ein. Zugleich ist es eines von drei Spezialmuseen zu den Fünfzigern in Deutschland.

Büdingen (geo). Else und Walter Arbeiters Leidenschaft für die Epoche, in der die Republik pubertierte, ist es zu verdanken, dass es in Büdingen das Fünfziger-Jahre-Museum gibt. Auf Initiative des Ehepaares war am 21. November 1999 das Museum in Trägerschaft eines neuen gemeinnützigen Vereins eröffnet worden. Aufbauend auf die Sammlung der Arbeiters, lädt das Haus zum Erinnern, Schmunzeln, Nachdenken und Zuhören ein. Zugleich ist es eines von drei Spezialmuseen zu den Fünfzigern in Deutschland.

Seit Mai 2006 wird mit Hilfe des Hessischen Museumsverbandes die sachsystematische Inventarisierung betrieben. Sie legt den Grundstein für die museologische und wissenschaftliche Nutzung der "Sammlung Arbeiter", die der Öffentlichkeit als Stiftung des Ehepaares zugänglich bleiben wird.

Dass sich das Museum großer Beliebtheit erfreut, beweisen die Besucherzahlen. 13 000 waren es bislang in diesem Jahr. "Davon profitieren auch Einzelhandel und Gastronomie in Büdingen", freut sich Walter Arbeiter. Auf der anderen Seite ist dieser Ansturm ein Problem, denn die sechs belegten Räume werden immer enger.

Daher planen die Arbeiters den Ausbau der Backstube und der ehemaligen Scheune des einstigen Cafés "Zum Schwanen", wo das Museum sein Domizil gefunden hat. Ein Tante-Emma-Laden ist als Schnittstelle zwischen dem privaten und öffentlichen Bereich vorgesehen.

Im öffentlichen Bereich soll eine Ladengalerie entstehen - mit Schaufenstern, Litfasssäule, Kiosk, Straßenlaternen sowie einer Kino-Lichtspielecke. Ein kombinierter Raum könnte zur Milchbar werden, die bei kleineren Veranstaltungen als Bühne dient oder wahlweise als Sonderausstellungsraum. Das Museum würde damit von 170 auf 350 Quadratmeter Fläche vergrößert.

Der zwischen drei bis fünf Jahre dauernde Innenausbau schlägt mit 150 000 bis 180 000 Euro zu Buche. Wie Walter Arbeiter erklärte, fördert der Museumsverband die Maßnahme zu 50 Prozent. Doch das Museum muss in Vorleistung treten. Um den Verein finanziell zu unterstützen, regte der Gewerbe- und Verkehrsverein eine Gemeinschaftsaktion der Geschäftswelt. 30 Firmen und Fachgeschäfte machen mit.

Spendenkonten sind eingerichtet bei der Volksbank Büdingen, Nummer 43 99 08, Bankleitzahl 507 613 33, und bei der Sparkasse Oberhessen, Konto 11 20 05 83 35, Bankleitzahl: 518 500 79. Stichwort: Ausbauhilfe.

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