Ein Rettungshubschrauber auf dem Weg zu einem Einsatz. (Symbolbild)
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Der Notarzt kam per Rettungshubschrauber aus Gießen nach Marburg. (Symbolbild)

Menschen beleidigt und bespuckt

Marburg: Randalierer bricht zusammen - Notarzt kommt per Hubschrauber

  • vonKim Luisa Engel
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Ein 30-Jähriger ist am Montagabend nach seiner Festnahme kollabiert, zuvor hatte der Mann in Marburg randaliert. Er wurde per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

  • Ein polizeibekannter Mann ist am Montagabend in Marburg wegen mehrerer Delikte aufgefallen.
  • Der 30-Jährige bespuckte andere Menschen und beleidigte sie ausländerfeindlich.
  • Nach seiner Festnahme kollabierte der Mann und wurde per Rettungshubschrauber abtransportiert.

Marburg - Ein 30-Jähriger hat am späten Montagabend in Marburg randaliert. Nach seiner Verhaftung brach der Mann auf dem Weg zur Polizei zusammen, weil kein Rettungswagen zur Verfügung stand kam der gerufene Notarzt aus Gießen per Hubschrauber.

Marburg: Mann bespuckt und beleidigt Opfer

Der Mann fiel, laut Polizeibericht, den ganzen Montagabend (28.12.2020) über wegen mehrerer Delikte auf. Am frühen Abend fuhr er ohne Fahrschein in einem Linienbus mit. Danach spuckte er, zwischen 22.20 und 22.50 Uhr, in einem Gewerbegebiet in Marburg-Wehrda jemandem grundlos ins Gesicht. Des Weiteren machte er gegenüber anderen Personen ausländerfeindliche Bemerkungen und drohte ihnen mit Schlägen. Mehrere seiner Opfer und Passanten meldeten den, laut Bericht, „höchst aggressiven“ Mann. Schließlich verhaftete die Polizei den 30-Jährigen in einem Linienbus, damit er ausnüchtern und keine weiteren Straftaten mehr begehen konnte.

Marburg: Mann kollabiert nach Festnahme

Bei seiner Festnahme beleidigte und bespuckte der polizeibekannte Mann auch die Ermittler, bis er kollabierte und das Bewusstsein verlor. Mangels anderer Verfügbarkeit, so die Polizei, kam der alarmierte Notarzt aus Gießen per Rettungshubschrauber nach Marburg. Dazu leuchtete die Feuerwehr kurzerhand den Landeplatz bei der Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf aus. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der Mann per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Laut Polizeibericht seien sowohl der verhaftete Mann als auch seine Opfer „ausländischer Herkunft“, etwaige weitere Opfer werden gebeten sich mit der Polizei Marburg, Tel. 06421 406 0 in Verbindung zu setzen.

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