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Gerichtsberichterstattung (Symbolbild)

Marburg: Angeklagter gesteht tödliche Messerattacke

Marburg (dpa). Ein 56 Jahre alter Angeklagter hat vor dem Landgericht gestanden, seine von ihm getrennt lebende Frau mit 21 Messerstichen getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann Totschlag vor. Er soll im April 2010 in Marburg die 39 Jahre alte Mutter zweier Kinder getötet haben.

Ein 56 Jahre alter Angeklagter hat vor dem Landgericht gestanden, seine von ihm getrennt lebende Frau mit 21 Messerstichen getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann Totschlag vor. Er soll im April 2010 in Marburg die 39 Jahre alte Mutter zweier Kinder getötet haben. Der Angeklagte selbst schwieg zu Prozessbeginn am Montag zwar, sein Verteidiger verlas aber für ihn eine Erklärung, in der die Tat in allen Punkten eingeräumt wird. Nur wenige Stunden nach der Bluttat hatte sich der 56-Jährige der Polizei gestellt. Der Prozess wird fortgesetzt.

Ermittlungen ergaben, dass der pflegebedürftige Vater des Opfers im Nebenzimmer geschlafen hatte, als die Tat begangen wurde. Das ehemalige Paar lebte in einem Wohnhaus, aber in getrennten Wohnungen. Die beiden gemeinsamen Kinder - heute acht und 16 Jahre alt - hielten sich zur Tatzeit ebenfalls in dem Haus auf. Kurz nach der Attacke erschien der 56-Jährige auf dem Polizeirevier. Motiv soll die Trennung der beiden gewesen sein.

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