Lübcke-Mord: Ermittlungen ausgeweitet

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Karlsruhe/Kassel/Hamburg- Gegen den mutmaßlichen Mörder des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke wird nach Recherchen von NDR und "Spiegel" wegen eines Anschlags im Jahr 2003 emittelt. Es geht um einen Schuss auf einen Lehrer in Kassel. Das Geschoss habe den Kopf des damals 48 Jahre alten Mannes, der sich gegen Rechtsextremismus engagiert, in dessen Küche nur knapp verfehlt, hieß es in dem Bericht vom Freitag. Zuvor hatte das Projektil die Fensterscheibe durchschlagen. Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft bestätigte das Ermittlungsverfahren. Ein Verteidiger von Stephan E. sagte laut Bericht, sein Mandant weise die Vorwürfe empört zurück. dpa

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