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Linienbus beschossen – Luftdruckwaffe vermutet

Gießen (P). Auf einen Linienbus der Stadtwerke ist am Donnerstag in Rödgen vermutlich mit einer Luftdruckwaffe geschossen worden. Dabei wurden mehrere Scheiben beschädigt. Die drei Fahrgäste, ein 23-jähriger Mann und zwei 63 und 78 Jahre alte Frauen, blieben unverletzt und kamen mit einem Schrecken davon.

Der 44-jährige Busfahrer erlitt einen Schock. Der Sachschaden liegt nach einer ersten Schätzung bei rund 2500 Euro.

Als der Bus um 17.45 Uhr in der Straße "Lange Ortsstraße" langsam anfuhr, zerbarst plötzlich hinter dem Fahrer eine Seitenscheibe. Sofort danach gab es einen weiteren Einschlag in eine dahinter gelegene Scheibe. Die Ermittler stellten dort später ein kreisrundes Loch fest. An einer dritten Scheibe blieb es bei einem Abpraller ohne Schaden. Die Beamten fanden Metall-Rundkugeln mit einem Durchmesser von 4,5 Millimeter, die üblicherweise mit Luftdruckwaffen verschossen werden.

Wegen der schnellen Schussfolge, geht die Polizei davon aus, dass es sich um eine mit CO2-Kapseln betriebene Waffe gehandelt haben könnte. Von woher die Schüsse abgegeben wurden, ist Gegenstand der Ermittlungen. Bislang liegen der Polizei keine Hinweise auf den oder die Täter vor.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Sie fragt: Wem sind am Donnerstag im Ortsbereich von Rödgen eine oder mehrere Personen aufgefallen, die mit Luftdruckwaffen hantierten? Wer hat zwischen 17 und 18 Uhr im Bereich der Straße "Lange Ortsstraße" etwas Auffälliges beobachtet? Wo sind in der letzten Zeit ähnliche Vorfälle bekannt geworden, ohne dass die Polizei informiert wurde? Wer kann sonst Angaben machen? Hinweise an Tel. 06 41/70 06-37 55.

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