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Autobahnhund

A5: So lief die Rettung des Autobahnhunds

Es ist die gute Nachricht des Tages: Der Hund, der über Wochen immer wieder an verschiedenen Stellen an der A5 in der Wetterau und Mittelhessen gesichtet wurde, ist gerettet.

Aufatmen heißt es am Freitagmorgen in Mittelhessen und der Wetterau. Wochenlang beschäftigte ein Hund die Autobahnpolizei und viele Tierschützer hinter den Kulissen. Am Freitag konnte der scheue Vierbeiner endlich eingefangen und in Sicherheit gebracht werden. "Wir erfuhren schnell, dass sie bereits im April bei Frankfurt unterwegs war, auch dort gab es aber kein Foto", heißt es beim Tierheim Butzbach, das sich der Suche angenommen hatte.

Kaum ein Tag verging in den letzten Wochen, an dem nicht ein Hund an der Autobahn gemeldet wurde. Der mit schwarz-grau-weißem Fell beschriebene Hund wurde immer wieder an den Autobahnen 45 und 5 in Mittelhessen und der Wetterau gesichtet. Den regelmäßig verständigten Polizisten zeigte er sich allerdings nie. Auf die Fahrbahn ging der schlaue Hund nicht, vielmehr lief er immer entlang der Leitplanken am Fahrbahnrand. Doch auch damit sorgte er natürlich für helle Aufregung bei den Verkehrsteilnehmern, die sich nicht nur Sorgen um den Hund machten, sondern natürlich auch die Gefahr für den Durchgangsverkehr richtig erkannten.

Im Hintergrund gab es viele fleißige Helfer und Tierschützer, die durch Informationsaustausch, Datensammlung und das Aufstellen von Lebendfallen versuchten die Spur des Hundes aufzunehmen. Am heutigen Morgen, um 3 Uhr, dann die Belohnung für den Fleiß: Der Hund konnte am Reiskirchener Dreieck auf der Autobahn 5 eingefangen werden. Die Helfer hatten eine Lebendfalle aufgestellt.

Woher der Hund kommt ist noch unklar. "Bisher ist nur bekannt, dass es eine Hündin mittleren Alters ist, sie eine rote Ohrmarke trägt und aus Bulgarien stammt", heißt es dazu beim Tierheim Butzbach. Was zählt: Das Tier ist wohlauf im Tierheim Butzbach und keinem Verkehrsteilnehmer stieß durch den Vierbeiner etwas zu.

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