Liebevolle Inszenierung der Abenteuer von Kater Mikesch

Braunfels (hp). Die Abenteuer von Mikesch, Josef Ladas sprechendem Kater, reißen große und kleine Zuschauer der Freilichtbühne in Bonbaden mit.

Seit Generationen begeistern der Kater und seine Freunde Paschik, das Schweinchen, und Bobesch, der rauflustige Ziegenbock, die Menschen, und wurden insbesondere durch die Augsburger Puppenkiste überall bekannt. So saßen denn jetzt rund 100 Gäste trotz drohender Regenwolken in der Premiere, die gespannt das muntere Treiben auf der Waldbühne verfolgten.

Wolfgang Jäger, der zusammen mit Andrea Bördner die Regie innehat, empfängt das Publikum als Josef Lada, der als Erzähler die vielen Abenteuer zu einer Geschichte verwebt, die alle Emotionen wach ruft. Überraschung, wenn nicht nur der Kater, sondern auch Schwein und Ziege sprechen lernen. Fröhlichkeit, wenn sie ihre Späße im idyllischen Holleschitz treiben, aber auch Traurigkeit, als Mikesch wegen des zerbrochenen Rahmtopfes in die Fremde zieht. Spannung, wenn er von den Zigeunern gefangen wird. Erleichterung, wenn er bei Zirkusdirektor Klutzky und seiner Tochter Oluschka eine neue Heimat findet. Aber auch das Heimweh nach den Freunden kann man sehr gut mitempfinden.

Beim bekannten Happy End, wenn Mikesch nach Hause kommt und das ganze Dorf ihn jubelnd empfängt, sah man nicht nur bei den kleinen Zuschauern strahlende Gesichter. Das Ensemble bringt das Stück, das Frank Kantereit für die Bühne umgeschrieben hat, liebevoll und gekonnt auf die Freilichtbühne, die in diesem Jahr doch sehr mit dem Wetter zu kämpfen hat. Weitere Aufführungen gibt es bis zum 5. August noch jeweils freitags um 16 Uhr sowie samstags und sonntags ab 14.30 Uhr.

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