Leica schreibt wieder schwarze Zahlen

Solms (dpa) Der Kamerahersteller Leica schreibt wieder schwarze Zahlen. Das Geschäftsjahr 2009/2010 (31. März) brachte einen Gewinn von 3,2 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag in Solms mitteilte. Im vorherigen Geschäftsjahr hatte Leica noch ein Minus von 5,2 Millionen Euro verbucht. Damals war der Umsatz um gut 14 Prozent auf 134,2 Millionen Euro eingebrochen. Nun stiegen die Einnahmen wieder um knapp 18 Prozent auf 158,2 Millionen Euro.

Solms (dpa) Der Kamerahersteller Leica schreibt wieder schwarze Zahlen. Das Geschäftsjahr 2009/2010 (31. März) brachte einen Gewinn von 3,2 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag in Solms mitteilte. Im vorherigen Geschäftsjahr hatte Leica noch ein Minus von 5,2 Millionen Euro verbucht. Damals war der Umsatz um gut 14 Prozent auf 134,2 Millionen Euro eingebrochen. Nun stiegen die Einnahmen wieder um knapp 18 Prozent auf 158,2 Millionen Euro.

Der Gewinn beträgt somit etwa zwei Prozent des Umsatzes. Leica zählte zum Stichtag 31. März eigenen Angaben zufolge rund 1400 Mitarbeiter. Es sei in den vergangenen Jahren eingestellt worden, sagte ein Sprecher.

Die Rückkehr in die Gewinnzone führt Leica auf die Einführung neuer Kameramodelle und auf Sparbemühungen zurück. So habe der Konzern im Einkauf und Vertrieb erfolgreich versucht, die Kosten zu drücken. Für den kommenden Kurs sei die Weltleitmesse "photokina" Ende September wegweisend, wo Leica seine neuen Produkte vorstellen wird. "Wir sind uns sicher, unseren langfristig eingeschlagenen Innovationskurs ausbauen zu können", sagte der Sprecher.

Die jüngsten Probleme der Leica Camera AG waren entstanden, weil das Unternehmen zu spät auf den Boom der Digitalkameratechnik gesetzt hatte.

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