Laut Frankfurter Forschern künftig häufiger Hitzewellen

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Hitzewellen werden sich in Deutschland nach Ansicht des Frankfurter Klimaforschers Joachim Curtius häufen. "Solche extremen Bedingungen könnten ab der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts sogar jedes zweite oder dritte Jahr auftreten", sagte der renommierte Wissenschaftler dem Online-Magazin der Frankfurter Goethe-Universität.

Hitzewellen werden sich in Deutschland nach Ansicht des Frankfurter Klimaforschers Joachim Curtius häufen. "Solche extremen Bedingungen könnten ab der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts sogar jedes zweite oder dritte Jahr auftreten", sagte der renommierte Wissenschaftler dem Online-Magazin der Frankfurter Goethe-Universität.

Hauptgrund für die Zunahme der Hitze-Sommer sei, dass die Temperaturen in den arktischen Regionen derzeit viel stärker zunähmen als in mittleren Breiten. "Damit sinkt das Temperaturgefälle, das den Jetstream verursacht." Die starken Windströme in den Höhenschichten der Troposphäre, die normalerweise für den Wechsel zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten sorgen, träten auf der Stelle. Dies führe zu lang anhaltenden "blockierenden Hochdrucklagen", die künftig noch zunehmen könnten.

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