Landkreis muss Transport von Rindern genehmigen

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Der Landkreis Marburg-Biedenkopf muss einen Rindertransport nach Niedersachsen trotz tierschutzrechtlicher Bedenken genehmigen. Das hat das Verwaltungsgericht Gießen am Mittwoch entschieden. Das Gericht gab damit zwei Eilanträgen eines Zuchtunternehmens aus Alsfeld (Vogelsbergkreis) recht, das die trächtigen Rinder ins Nachbarbundesland bringen will. Von Niedersachsen aus sollen die Tiere später zu Zuchtzwecken nach Algerien gebracht werden (Aktenzeichen 4 L 1064/19.GI, 4 L 1065/19.GI). Der Landkreis hatte zuvor ein notwendiges Attest über den Gesundheitszustand der Tiere verweigert. Er befürchtete, dass sich die Amtstierärzte der Beihilfe oder Mittäterschaft schuldig machen, falls es im Ausland zu Verstößen gegen das Tierschutzrecht durch ein Schächten der Rinder kommt.

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf muss einen Rindertransport nach Niedersachsen trotz tierschutzrechtlicher Bedenken genehmigen. Das hat das Verwaltungsgericht Gießen am Mittwoch entschieden. Das Gericht gab damit zwei Eilanträgen eines Zuchtunternehmens aus Alsfeld (Vogelsbergkreis) recht, das die trächtigen Rinder ins Nachbarbundesland bringen will. Von Niedersachsen aus sollen die Tiere später zu Zuchtzwecken nach Algerien gebracht werden (Aktenzeichen 4 L 1064/19.GI, 4 L 1065/19.GI). Der Landkreis hatte zuvor ein notwendiges Attest über den Gesundheitszustand der Tiere verweigert. Er befürchtete, dass sich die Amtstierärzte der Beihilfe oder Mittäterschaft schuldig machen, falls es im Ausland zu Verstößen gegen das Tierschutzrecht durch ein Schächten der Rinder kommt.

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