Lage entspannt sich

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Wiesbaden/Offenbach- Die Corona-Situation in der Stadt Offenbach entspannt sich. Am Mittwoch sank die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen auf 29, wie aus der täglichen Übersicht des hessischen Sozialministeriums hervorgeht. Nach einem tagelangen Anstieg hatte die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz am Dienstag bei 39 gelegen. Der Schwellenwert, über dem strengere Maßnahmen zum Infektionsschutz eingeleitet werden müssen, liegt bei 50.

Am Mittwoch meldete das Stadtgesundheitsamt Offenbach vier neue Infektionsfälle. Es handle sich um zwei Reise-rückkehrer und zwei Personen, die sich bereits in Quarantäne befanden, berichtete die Stadt. Aktuell seien 64 Menschen in Offenbach mit dem Coronavirus infiziert, zwei Menschen würden im Krankenhaus behandelt, 458 seien in Quarantäne.

"Der Inzidenzwert ist trotz der neuen Fälle wieder zurückgegangen, da sich 15 Fälle aus der Vorwoche nicht mehr im Sieben-Tage-Zeitraum befinden und damit für die Berechnung nicht mehr zu berücksichtigen sind", berichtete die Stadt. Die Stadt Offenbach gab am Mittwoch die Sieben-Tages-Inzidenz mit 31,1 an. Die abweichenden Zahlen resultieren nach Angaben einer Sprecherin aus den unterschiedlichen Zeitpunkten, bis wann die Zahlen in die Statistik einbezogen werden.

Offenbach hat trotz gesunkener Zahlen weiterhin die höchste Inzidenz in Hessen. Danach folgten am Mittwoch der Rheingau-Taunus-Kreis mit 23 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen und der Odenwaldkreis mit 20. Hessenweit liegt die Sieben-Tages-Inzidenz nur bei 7. Von Dienstag auf Mittwoch kamen in Hessen 55 neue bestätigte Fälle dazu. dpa

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