K+S: Zeitplan nicht haltbar

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Kassel- Der Kasseler Kaliproduzent K+S fordert mehr Zeit für die Lösung seiner Abwasserprobleme. Eine vereinbarte Absenkung der Salzgrenzwerte in Werra und Weser sei nicht einzuhalten. "Wir würden erhebliche wirtschaftliche Probleme bekommen, wenn wir das so umsetzen müssten", sagte Unternehmenssprecher Ulrich Göbel. K+S hat daher eine Erlaubnis beim Regierungspräsidium Nordhessen beantragt, die zwar eine schrittweise Reduzierung der Salzeinleitung vorsieht. Die Zielwerte sind aber höher, als es die Bundesländer an Werra und Weser vereinbart hatten.

K+S beantragt höhere Werte für die Werra, die in die Weser mündet: Ab 2022 soll beispielsweise der Zielwert im Fluss nahe der thüringischen Gemeinde Gerstungen bei 2100 Milligramm Chlorid pro Liter Wasser liegen statt bei 1580. Ohne die Möglichkeit, mehr in die Werra zu leiten, hätte das Unternehmen bis 2027 eine Entsorgungslücke, teilt das Unternehmen mit. dpa

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