Kliniken wehren sich gegen "Strafzahlungen"

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Eschborn- Hessische Krankenhäuser wehren sich gegen "Strafzahlungen" nach korrigierten Rechnungen. Die Hessische Krankenhausgesellschaft (HKG) hat dazu eine Kampagne unter dem Motto "Strafe für soziale Verantwortung? Schluss damit!" gestartet. Hintergrund ist ein Ende 2019 verabschiedetes Bundesgesetz, das die Befugnisse des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) neu fasst ("MDK-Reformgesetz").

"Für jede Krankenhausrechnung, die einen Fehler enthält, müssen nun Krankenhäuser an die Krankenkasse 300 Euro Strafe zahlen", erklärt die Krankenhausgesellschaft. "Besonders unverständlich ist, dass die Gründe, die zu der Rechnungsänderung geführt haben, gänzlich unberücksichtigt bleiben." dpa/lhe

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