OLG kippt Freispruch für Cannabis-Anbau

  • schließen

Das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) hat den Freispruch eines Cannabis-Gärtners gekippt, der das Rauschgift zur Bekämpfung starker Schmerzen angebaut hatte. Die Richter gaben damit der Revision der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil des Amtsgerichts Marburg vom August vergangenen Jahres statt und wiesen den Fall zur neuen Verhandlung nach Marburg zurück, wie eine OLG-Sprecherin gestern mitteilte.

Das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) hat den Freispruch eines Cannabis-Gärtners gekippt, der das Rauschgift zur Bekämpfung starker Schmerzen angebaut hatte. Die Richter gaben damit der Revision der Staatsanwaltschaft gegen das Urteil des Amtsgerichts Marburg vom August vergangenen Jahres statt und wiesen den Fall zur neuen Verhandlung nach Marburg zurück, wie eine OLG-Sprecherin gestern mitteilte.

Die Polizei hatte bei dem 49-Jährigen 13 Cannabis-Pflanzen beschlagnahmt. Vor Gericht argumentierte der wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz angeklagte Mann, seine von einem Unfall herrührenden Schmerzen könnten nur mit Cannabis eingedämmt werden. Nachdem die Krankenkasse die Übernahme der Kosten für eine legale Cannabis-Therapie abgelehnt habe, sei ihm keine andere Möglichkeit geblieben, als die Drogen selber anzubauen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare