Keine neuen Aids-Fälle ab 2020 realistisch

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Selbsttests auf eine HIV-Infektion könnten nach Ansicht der Aids-Hilfe neue Fälle der Immunschwächekrankheit Aids verhindern. "Das ist ein Instrument, das eine Lücke schließt", sagte Björn Beck vom Landesverband Hessen in Frankfurt. Der Selbsttest sei ein Angebot für Menschen, denen Anonymität und Diskretion besonders wichtig sind. In Deutschland sollen die Tests nach Plänen des Gesundheitsministeriums ab dem Herbst leichter erhältlich sein, zum Beispiel in Drogerien.

Selbsttests auf eine HIV-Infektion könnten nach Ansicht der Aids-Hilfe neue Fälle der Immunschwächekrankheit Aids verhindern. "Das ist ein Instrument, das eine Lücke schließt", sagte Björn Beck vom Landesverband Hessen in Frankfurt. Der Selbsttest sei ein Angebot für Menschen, denen Anonymität und Diskretion besonders wichtig sind. In Deutschland sollen die Tests nach Plänen des Gesundheitsministeriums ab dem Herbst leichter erhältlich sein, zum Beispiel in Drogerien.

Die Aids-Hilfe will bis zum Jahr 2020 die Zahl der Aids-Neudiagnosen auf null senken. "Kein Aids für alle" heißt die dazugehörige Kampagne. Denn eine Infektion mit dem HI-Virus muss nicht zwangsläufig zu Aids führen. "Man kann mit HIV in Deutschland gut leben", sagte Beck. Bei guter Behandlung gebe es keine Nebenwirkung und Ansteckungsgefahr. Das Ziel der Kampagne sei angesichts aktueller Zahlen für Hessen realistisch.

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