Kein Beweis für Lernen von Koranversen unter Zwang

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Darmstadt (dpa). Der Vorwurf: Ein Ehepaar soll eine Verwandte mehrere Tage eingesperrt und unter anderem gezwungen haben, Koranverse zu lernen und IS-Propagandavideos zu schauen. Das Landgericht Darmstadt sah diese Anklage nach rund fünf Monaten Hauptverhandlung aber nicht als erwiesen an. Es sprach die beiden Afghanen usbekischer Herkunft am Mittwoch frei. Es hätten sich keine Beweisanzeichen ergeben, die die Angaben des möglichen Opfers gestützt hätten, sagte der Vorsitzende Richter der 12. Großen Strafkammer in seiner Urteilsbegründung. "Wir wissen nicht, was war." Der Angeklagte hatte die Vorwürfe im Prozess zurückgewiesen und gesagt, Verwandte hätten diese erfunden. Er hatte als Wachmann bei der Bundeswehr in Afghanistan gearbeitet.

Darmstadt (dpa). Der Vorwurf: Ein Ehepaar soll eine Verwandte mehrere Tage eingesperrt und unter anderem gezwungen haben, Koranverse zu lernen und IS-Propagandavideos zu schauen. Das Landgericht Darmstadt sah diese Anklage nach rund fünf Monaten Hauptverhandlung aber nicht als erwiesen an. Es sprach die beiden Afghanen usbekischer Herkunft am Mittwoch frei. Es hätten sich keine Beweisanzeichen ergeben, die die Angaben des möglichen Opfers gestützt hätten, sagte der Vorsitzende Richter der 12. Großen Strafkammer in seiner Urteilsbegründung. "Wir wissen nicht, was war." Der Angeklagte hatte die Vorwürfe im Prozess zurückgewiesen und gesagt, Verwandte hätten diese erfunden. Er hatte als Wachmann bei der Bundeswehr in Afghanistan gearbeitet.

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