Kein Aufschub mehr für Vorsorge

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Wiesbaden - Nach verlängerten Fristen in der Corona-Pandemie für die Pflichtvorsorgeuntersuchungen von Kindern ist ab April keine Verschiebung mehr möglich. Dann gelten wieder die regulären Meldefristen, wie Sozialminister Kai Klose (Grüne) in Wiesbaden mitteilte. In den zurückliegenden Monaten war es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, die Untersuchungen U7 bis U9 (21 Monate bis fünf Jahre) um maximal drei Monate zu verschieben.

Vom Neugeborenen bis zum Alter von fünf Jahren müssen sich Erziehungsberechtigte in Hessen darum kümmern, dass Kinder innerhalb bestimmter Fristen von einem Kinder- und Jugendarzt untersucht werden. Kommt der Arztbesuch auch nach einem Erinnerungsschreiben nicht zustande, wird das Jugendamt informiert. »Durch das nahezu vollständige Ausbleiben der ansonsten saisonal üblichen Erkrankungszahlen für die akuten Infektionen ist es landesweit möglich, die Kindervoruntersuchungen auch zeitgerecht durchzuführen«, erklärte der Vorsitzende des Landesverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Ralf Moebus. dpa

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