Katharina Krause wird Universitäts-Präsidentin

Marburg (pm). Nach wenigen Minuten stand die Entscheidung fest: Die neue Präsidentin der Philipps-Universität heißt Katharina Krause. Die derzeitige Vizepräsidentin setzte sich am Montag im ersten Wahlgang gegen ihre fünf Mitwerber durch.

Marburg (pm). Nach wenigen Minuten stand die Entscheidung fest: Die neue Präsidentin der Philipps-Universität heißt Katharina Krause. Die derzeitige Vizepräsidentin setzte sich am Montag im ersten Wahlgang gegen ihre fünf Mitwerber durch: 26 der wahlberechtigten 34 Mitglieder des Erweiterten Senats gaben Krause ihre Stimme. Die Amtszeit der neuen Präsidentin beträgt sechs Jahre und beginnt Mitte Februar 2010 nach dem planmäßigen Ausscheiden des derzeitigen Amtsinhabers Prof. Dr. Volker Nienhaus.

Katharina Krause ist seit 2006 Vizepräsidentin der Philipps-Universität: Erst Anfang dieses Jahres bestätigte der Senat Krause mit großer Mehrheit in dieser Funktion für eine weitere Amtszeit bis 2012. Im Präsidium ist die Kunsthistorikerin für Forschung und Wissenstransfer zuständig. »Ich bin außerordentlich beeindruckt von dem überwältigenden Ergebnis der Abstimmung«, bedankte sich Katharina Krause und nahm die Wahl an. Uni-Präsident Prof. Nienhaus zeigte sich erfreut über das Ergebnis: »Dieses eindeutige Wahlergebnis ist ein Bestätigung der bisherigen Arbeit und in diesen turbulenten Zeiten zugleich ein Signal nach außen.« Katharina Krause (Jahrg. 1960) studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Klassische Archäologie an der Uni Marburg, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Sorbonne in Paris.

Nach der Promotion 1988 an der LMU München lehrte sie am Kunstgeschichtlichen Institut der Uni Freiburg (unterbrochen durch Forschungsaufenthalte in Paris, Stockholm und Rom sowie Vertretungs- und Gastprofessuren in Bonn und Wien) und habilitierte sich dort 1993. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Französische Kunst und Architektur und ihre Wirkung in den deutschsprachigen Ländern im 17. und 18. Jahrhundert; Bildkünste in Süddeutschland um 1500 sowie Bild und Text in der kunsthistorischen Fachliteratur.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare