Karl-Christian Schelzke lobt Entwicklung in Hüttenberg

Hüttenberg (jow) »Bei den jetzigen Krisen, kann einem die Lust auf die Zukunft vergehen.

Hüttenberg (jow) »Bei den jetzigen Krisen, kann einem die Lust auf die Zukunft vergehen. Trotzdem sind lebendige Dörfer von aktiven Bürgern abhängig. Dazu möchte ich Sie ermut-gen.« Dieses Plädoyer vertrat Karl-Christian Schelzke als geschäftsführender Direktor des Hessischen Städte- und Gemeindebundes im Rechtenbacher Bürgerhaus.80 geladene Gäste, aus Politik, Vereinen und den Arbeitskreisen des Zukunftskonzeptes waren der Einladung ins Bürgerhaus nach Rechtenbach gefolgt. Bereits das prämierte Konzept Hüttenbergs »Ab in die Mitte«, so Schelzke, habe ihn positiv eingestimmt auf Hüttenberg. Dieses habe gezeigt, dass jeder Ortsteil seine eigene Identität ausbilde. »Die geförderten Ortsteile passen alle zu Hüttenberg«, so der Referent. Gefährlich sei der Trend der Landespolitiker, immer weniger Geld in die Peripherie zu stecken.

Oswald Schreiber wollte in der Diskussion wissen, wie weit die Planungen zum Umgestaltung der alten Friedhöfe als eine mögliche Umsetzungsmaßnahme gediehen seien. Bürgermeister Dr. Manfred Schmidt versprach die Realisierung, sobald alle erforderlichen Entscheidungen getroffen seien. Weiteres Thema war der Durchgangsverkehr, der der Attraktivität eines Ortes schade, eine Veränderung und Regulierung durch die Gemeinde sei schwierig. Schelzke verwies auf Hilfsmaßnahmen wie Pappfiguren und Geschwindigkeitsanzeigen, die man am Fahrbahnrand postieren könne. In eine andere Richtung ging der Diskussionsfaden bei der Qualifizierung junger Leute - auch mit Migrationshintergrund. Gerade bei Kindern mit Migrationshintergrund wurde deutlich hervorgehoben, dass »ohne Sprachkompetenz keine Integration möglich ist«. Auch in diesem Bereich könne bürgerschaftliches Engagement ansetzen: Beispielsweise durch sogenannte »Vorleseomas«.

Kim Jung-Grüttner und Markus Thiel (beide maila-push GmbH) präsentierten die Möglichkeiten der Umsetzung der städtischen Raumplanung innerhalb eines virtuellen 3D-Stadtmodells. Bürgermeister Dr. Manfred Schmidt (SPD) verwies darauf, dass das Gemeindeentwicklungskonzept vom Parlament mitgetragen wurde. Viele Projekte der Bürger seien bereits umgesetzt. »Die Entwicklung unserer Dörfer findet innen statt, deswegen bemühen wir uns um weitere Dorferneuerungsprogramme.« (Foto: jow)

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