Jungforscher tauchten in die Welt der Chemie ein

Hüttenberg (pm). Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) Hüttenberg organisierte dieser Tage im Rahmen der Ferien(s)passaktion der Gemeinde für 20 Kinder einen Besuch im Liebig-Museum in Gießen.

Wichtig war es den Betreuern, mit der Fahrt zum Liebigmuseum auch etwas Nachhaltiges anzubieten, gerade vor dem Hintergrund, dass die Unternehmen der Region im Bereich der Schulabgänger große Defizite bemängeln - vor allem im Bereich der Naturwissenschaften. Deshalb erachten es die Freien Wähler aus Hüttenberg als wichtig, weniger beliebte Schulfächer wie Mathematik, Chemie und Physik spielerisch zu erlernen. Hervorragende Möglichkeiten in der Welt der Chemie biete das Liebig-Museum in Gießen.

Es ist zweifellos eines der berühmtesten Chemiemuseen der Welt. Justus von Liebig, dem Namensgeber der Gießener Universität, diente es knapp drei Jahrzehnte lang (von 1824 bis 1852) als Labor.

Experimentator Eberhard Theophel gewann mit interessanten Experimenten und Erzählungen sowie einem Rundgang durch die Räume und Labore des Gebäudes ohne viel Mühe die ungeteilte Aufmerksamkeit der 20 teilnehmenden "Ferienspieler", sodass die Kinder sogar die von ihm vorgeschlagene Pause einvernehmlich ablehnten.

Theophel informierte die Nachwuchs-Chemiker über die größten Errungenschaften und Forschungsergebnisse Liebigs: Die Kids erfuhren somit die wichtigsten Fakten über Fleischextrakt, Mineraldünger und Silberspiegel sowie über den Fünf-Kugel-Apparat, die Babynahrung und das Backpulver. Zwischenzeitlich führte Theophel vor dem jungen Auditorium Experimente dazu vor. Auch einige bekannte Schüler Liebigs, wie Carl Remigius Fresenius, blieben nicht ungenannt.

Während dem zweistündigen Aufenthalt hatten alle Teilnehmer mit ihren Betreuern Oliver Hölz, Monika Schmidt und Oswald Schreiber große Freude am Experimentieren und Zuhören. Aufgrund des positiven Feedbacks wird die FWG auch im Jahr 2012 die Fahrt anbieten.

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