Jeder zweite Lastwagen fiel bei Kontrolle durch

Gießen (dpa/pm). Bei Kontrollen von Gefahrguttransportern und anderen Lastwagen in Mittelhessen ist mehr als die Hälfte durchgefallen. Das Regierungspräsidium (RP) Gießen nahm in den vergangenen Wochen insgesamt 190 Fahrzeuge unter die Lupe und fand teils erhebliche Sicherheitsmängel.

"28 Fahrzeughaltern musste aus Gründen der Gefahrenabwehr sofort an Ort und Stelle die Weiterfahrt untersagt werden", sagte RP- Mitarbeiter Jürgen Freigang. 89 Buß- und Verwarngeldverfahren wurden eingeleitet, viermal wurde Strafanzeige erstattet. Die Beamten entdeckten schlecht gesicherte Ladung, nicht eingehaltene Ruhezeiten, verschlissene Reifen, defekte Bremsscheiben und Risse in tragenden Teilen der Karosserie. Auf einem Gefahrguttransporter waren Säurefässer so schlecht gesichert, dass sie den Angaben zufolge beim Bremsen hätten auf die Straße fallen können.

"Immer noch viel zu wenige Absender, Verlader, Fahrer oder auch Spediteure beachten das Einmaleins der sicheren Verladung" kommentiert Regierungspräsident Dr. Lars Witteck die von seiner Behörde arrangierten Überprüfungen.

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