Elf Jahre Haft nach tödlichem Streit

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Kassel (dpa/lhe). Nach einem tödlichen Streit um Heizkosten ist ein 69-Jähriger in Kassel zu elf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass der Rentner mit einer Pistole und einer Schrotflinte vorsätzlich und heimtückisch einen Nachbarn getötet und dessen Frau schwer verletzt hat. Der Kasseler wurde am Dienstag wegen Mordes, versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen. Eine Revision ist zugelassen.

Kassel (dpa/lhe). Nach einem tödlichen Streit um Heizkosten ist ein 69-Jähriger in Kassel zu elf Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass der Rentner mit einer Pistole und einer Schrotflinte vorsätzlich und heimtückisch einen Nachbarn getötet und dessen Frau schwer verletzt hat. Der Kasseler wurde am Dienstag wegen Mordes, versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung schuldig gesprochen. Eine Revision ist zugelassen.

Im März 2017 war es zwischen dem Rentner und seinem 47-jährigen Nachbarn in einem Mehrfamilienhaus zum Streit gekommen. In einem Handgemenge unterlag der Rentner zunächst. Als das Ehepaar von ihm abließ, nahm er eine Pistole, schoss im Treppenhaus hinterrücks auf die Nachbarn und verletzte beide. Dann holte er eine geladene Schrotflinte und schoss. Das 47-jährige Opfer starb später an den Wunden.

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