Setzt auf Weltraum, Satelliten und schnelles Netz: SpaceX-Gründer Elon Musk hat offenbar große Pläne mit Frankfurt. FOTO: DPA
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Setzt auf Weltraum, Satelliten und schnelles Netz: SpaceX-Gründer Elon Musk hat offenbar große Pläne mit Frankfurt. FOTO: DPA

Internet aus dem All und Frankfurt

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In Frankfurt will Tesla-Chef und SpaceX-Gründer Elon Musk ein Großprojekt der Extraklasse starten. Es geht um Starlink-Satelliten, das Weltall und das schnelle Internet. Die Mainmetropole könnte zum Zentrum für eine bahnbrechende Erfindung werden.

In Sachen schnelles Internet ist Deutschland im Ländervergleich weit abgeschlagen. Ob beim Breitband oder beim mobilen Internet - in zahlreichen Ländern ist man im Web weitaus schneller unterwegs als in Deutschland. Daran könnte sich jetzt etwas ändern, denn SpaceX-Gründer Musk will die Mainmetropole offenbar zum ersten Stützpunkt in Deutschland für das Internet aus dem All, genannt Starlink, machen.

Erst kürzlich machte Elon Musk mit seinem neuen Tesla-Werk in Berlin von sich reden. Vor allem sein persönlicher Besuch in Berlin sowie die Fragen, die Musk den Bewerbern im Vorstellungsgespräch stellt, sorgten über die Grenzen Berlins hinaus für Aufmerksamkeit. Und das Interesse des Tesla-Chefs und SpaceX-Gründers an Deutschland scheint nicht abzuebben, wie sich an der Gründung des Starlink-Stützpunktes in Frankfurt zeigt. Der Stützpunkt mit Namen Starlink Germany GmbH ist bereits beim Amtsgericht in Frankfurt angemeldet, wie sich online im Handelsregister ablesen lässt. Doch was genau steckt hinter Starlink - und können sich die Menschen in Frankfurt bald auch über schnelles Internet aus dem All freuen?

Zunächst Zubehör und Dienstleistung

Starlink ist der Name eines Projekts der Firma SpaceX, die von Musk gegründet wurde. Mithilfe Tausender Satelliten im All möchte der Tesla-Chef ein weltumspannendes Netz aufbauen und damit global ein schnelles Internet ermöglichen. Das Ziel ist es, mit dem Starlink-Satelliten-Netzwerk ein Hochgeschwindigkeitsinternet von bis zu 1 Gigabyte por Sekunde zu ermöglichen. Mittlerweile umkreisen bereits mehr als 800 Starlink-Satelliten die Erde.

Doch bis das schnelle SpaceX-Internet in Frankfurt genutzt werden kann, ist es noch ein weiter Weg. Wie die "Welt am Sonntag" berichtet, will die Starlink Germany GmbH in Frankfurt zunächst Dienstleistungen für Internetverbindungen sowie den Verkauf und die Vermietung von Zubehör anbieten. Bis es das schnelle Starlink-Internet in Frankfurt oder gar in Deutschland jedoch geben kann, muss eine nationale Struktur her, die den Betrieb für das schnelle Internet von Musk erst einmal aufbauen kann.

Wesentlich weiter als in Frankfurt ist Musk mit seinem schnellen Internet aus dem All bereits in Nordamerika. Dort starteten bereits erste Beta-Tests für das Starlink-Internet - und diese scheinen vielversprechend zu sein. Nach Angaben von "Business Insider" gaben die Nutzer an, dass die Download-Geschwindigkeit mehr als ein Megabit pro Sekunde betragen würde.

Anschaffungskosten sind noch hoch

Jetzt wolle SpaceX-Gründer Musk die Anschaffungskosten in Angriff nehmen. Denn diese betragen 499 Dollar für Stativ und Router sowie ein Terminal, um sich mit den Starlink-Satelliten zu verbinden. Hinzukommen monatlich 99 Dollar, um den Service überhaupt zu nutzen. Wann es das schnelle Internet dank Satellit also tatsächlich in Frankfurt geben wird, steht noch in den Sternen. Angedacht sind drei Ausbaustufen für das Starlink-Internet aus dem All.

Erste Stufe:Fast 1600 Satelliten von Starlink in der Umlaufbahn der Erde in circa 550 Kilometern Höhe.

Zweite Stufe:Etwa 2800 Starlink-Satelliten zusätzlich in einer Höhe von 1100 bis 1325 Kilometern.

Dritte Stufe:Knapp 7800 Satelliten zusätzlich in 340 Kilometern Höhe.

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