Inge Schomburg stellt Werke in Acryl und Mischtechnik aus

Lahnau (sel). Inge Schomburg, die gelernte Goldschmiedin, ist 1949 in Weinbach im damaligen Oberlahnkreis zur Welt gekommen, lebt und arbeitet aber mittlerweile seit Jahrzehnten in Gießen. Zur Acrylmalerei kam sie vor 13 Jahren. Aktuell stellt sie in Dorlar aus.

Lahnau (sel). Inge Schomburg, die gelernte Goldschmiedin, ist 1949 in Weinbach im damaligen Oberlahnkreis zur Welt gekommen, lebt und arbeitet aber mittlerweile seit Jahrzehnten in Gießen. Zur Acrylmalerei kam sie vor 13 Jahren. Mit dem Ergebnis, dass sie eine sinnliche Freude am Experimentieren entdeckte und in ihrer künstlerischen Entwicklung ihrem Hang zur spontanen und spielerischen Malaktion freien Lauf lassend an die Tradition des "action painting" und der "informellen Malerei" anknüpft.

Werke sind bis 5. August zu sehen

Farben, Formen und Strukturen, die sozusagen geboren werden und wachsen, sowie der stete aktive und innovative Umgang mit den unterschiedlichen Möglichkeiten des Farbauftrages sind vornehmsten Ausdrucksmöglichkeiten der Künstlerin. Nun sind - bis zum 5. August - zahlreiche ihrer farbenfrohen und ausdrucksstarken Werke in den Praxisräumen von Dr. Focko Weberling und Eva Alshut im Büro- und Ärztehaus Lahnau, Beim Eberacker 10 in Dorlar, zu sehen. Rudolf Lotz, der Galerist vom Schiffenberg, stellte Inge Schomburg im Rahmen der Vernissage und in Anwesenheit der "Hausherren" Dr. Focko Weberling und Eva Alshut einem größeren Kreis geladener Gäste vor.

Der Einfluss ihrer Heimat im Weinbachtal am nördlichen Rand des Taunus - und vielleicht auch der ihres Vaters, eines Kunstlehrers - spiegelt sich nach Überzeugung des Galeristen in vielen Arbeiten Inge Schomburgs. Hinzu kommen die Eindrücke zahlreicher längerer Auslandsstudienaufenthalte, beispielsweise in Spanien und Australien, die in der autodidaktisch erworbenen künstlerischen Weiterbildung auf den Feldern Acrylmalerei und Mischtechnik - so sind ein zusätzliches Einarbeiten von Papier, Sand, Stoff oder auch Asche in die Acrylfarben möglich - ihre Spuren hinterlassen. Auch ermöglichen mit Wasser verdünnte Acrylfarben den zusätzlichen Einsatz von Pastell- und Ölkreide, um besondere Akzente zu setzen. Im Wachsen und Werden als bildende Künstlerin vollzog Inge Schomburg den Wechsel und Wandel vom Gegenständlichen zum Abstrakten, laut Lotz auch zu einer "tiefen Perspektive". Und "alle diese Momente" flössen in ihre Arbeiten ein. Davon kann sich ein interessiertes Publikum bis zum 5. August ein eigenes Bild machen.

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