Industrie in Hessen teilweise stark getroffen

  • vonDPA
    schließen

Wiesbaden- Die Corona-Krise hat die hessische Industrie im März teilweise stark gebeutelt. Die Auftragslage verschlechterte sich deutlich und lag mit knapp 19,9 Milliarden Euro um 15,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Im Januar und Februar 2020 hatten die Unternehmen noch ein Auftragsplus verbucht.

Im März verringerte sich der Auftragsbestand zum Vorjahreszeitraum vor allem im Maschinenbau (minus 47 Prozent). Bei Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen schrumpfte die Auftragslage ebenfalls erheblich (minus 45,4 Prozent). "Der März bedeutete für die Betriebe vorübergehende Betriebsschließungen, durchbrochene Lieferketten und Kurzarbeit", erklärten die Statistiker. Doch es gab auch den gegenteiligen Trend: So verbuchten beispielsweise die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen ein Auftragsplus von 17,7 Prozent.

Insgesamt gingen bei den Unternehmen in diesem März knapp fünf Prozent weniger neue Bestellungen ein als im Vorjahresmonat. Zudem sanken nach Angaben des Landesamtes auch die Umsätze (minus 4,8 Prozent) und die Zahl der Beschäftigten (minus zwei Prozent). dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare