Am 27. April geht es in vielen Schulen in Hessen wieder los. Ein "Hygieneplan Corona" wurde veröffentlicht. 
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Am 27. April geht es in vielen Schulen in Hessen wieder los. Ein "Hygieneplan Corona" wurde veröffentlicht. 

Schulen mit besonderem Hygieneplan

Regeln zum Schulstart in Hessen: "Hygieneplan Corona" für Pausen, Toiletten, Unterricht und Co. 

Zum Schulstart in Hessen nach der Corona-Pause hat das Land einen "Hygieneplan Corona" veröffentlicht. Die Punkte im Überblick. 

  • "Hygieneplan Corona" für Schulen in Hessen
  • Schulstart für viele: 27. April 2020
  • Regeln in "Hygieneplan Corona" von Land Hessen
  • Änderungen bei Pausen, in Klasseräumen, für Risikogruppen

Am 27. April 2020 geht es nach der Corona-Pause wieder los: Der Schulstart für viele Schüler steht an. Mit einem "Hygieneplan Corona" liefert das Land Hessen eine Ergänzung zu den Hygieneplänen, die in den Schulen in Hessen ohnehin gelten. "Wir wollen unseren Schulleitungen damit wichtige Leitlinien und Hinweise geben, wie der Schulbetrieb bzw. der Schulalltag ab der kommenden Woche unter den aktuell sehr anspruchsvollen Rahmenbedingungen funktionieren kann", sagt Kultusminister Alexander Lorz und ergänzt zum "Hygieneplan Corona" für Schulen in Hessen: "Außerdem möchten wir damit intensiv anregen, wie man mit gutem Beispiel vorangehen und die Schülerinnen und Schüler für die Einhaltung der Hygienehinweise gewinnen kann."

"Hygieneplan Corona" für Schulen in Hessen: Infos zu Klassenräumen, Pausen, Sportunterricht und Co. 

Hier geht es unter anderem um Raumhygiene, besondere Regelungen für Pausen, Sport- und Musikunterricht, Wegeführungen sowie den Umgang mit Personen mit Vorerkrankungen und einem erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf. Einige zentrale Punkte aus dem "Hygieneplan Corona" für die Schulen in Hessen im Überblick: 

"Hygieneplan Corona" für Schulen in Hessen: Die wichtigsten Regeln zum Schulstart

  • Im Falle einer akuten Erkrankung in der Schule soll, soweit vorhanden, ein Mund-Nasen-Schutz angelegt und die betroffene Person unverzüglich in einen eigenen Raum, möglichst in einen speziell einzurichtenden und grundsätzlich bereitzustellenden Absonderungsraum gebracht werden. Es folgt so schnell wie möglich eine Freistellung und, bei Minderjährigen, Abholung durch die Eltern.
  • Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch im Schulbetrieb ein Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden. Das bedeutet, dass die Tische in den Klassenräumen entsprechend weit auseinandergestellt werden müssen und damit deutlich weniger Schülerinnen und Schüler pro Klassenraum zugelassen sind als im Normalbetrieb. Abhängig von der Größe des Klassenraums sind das in der Regel maximal 15 Schülerinnen und Schüler.
  • Der Wechsel von Klassenräumen ist soweit irgend möglich zu vermeiden.
  • In allen Toilettenräumen müssen ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt und regelmäßig aufgefüllt werden. Die entsprechenden Auffangbehälter für Einmalhandtücher und Toilettenpapier sind vorzuhalten. Damit sich nicht zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich in den Sanitärräumen aufhalten, muss zumindest in den Pausen durch eine Lehrkraft eine Eingangskontrolle durchgeführt werden.
  • Versetzte Pausenzeiten können vermeiden, dass zu viele Schülerinnen und Schüler zeitgleich die Sanitärräume aufsuchen. Aufsichtspflichten müssen im Hinblick auf veränderte Pausensituationen angepasst werden. 
  • Sportunterricht kann aus Gründen des Infektionsschutzes derzeit nicht stattfinden. Unberührt bleiben die sportpraktischen Teile der Abiturprüfung im Fach Sport, soweit diese zugelassen sind. Auf Chorgesang sowie das Singen im Unterricht muss verzichtet werden.
  • Schülern, die bei einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs ausgesetzt sind, sind vom Schulbetrieb weiter nach ärztlicher Bescheinigung befreit. Gleiches gilt für Schülerinnen und Schüler, die mit Angehörigen einer Risikogruppe in einem Hausstand leben.
  • Es ist darauf zu achten, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig über die Gänge zu den Klassenzimmern und in die Schulhöfe gelangen. Die Schulen sind aufgefordert, ein jeweils den spezifischen räumlichen Gegebenheiten angepasstes Konzept zur Wegeführung zu entwickeln. Für räumliche Trennungen kann dies z. B. durch Abstandsmarkierungen auf dem Boden oder den Wänden erfolgen.

Den kompletten "Hygieneplan Corona" für die Schulen in Hessen finden Sie hier

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